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1. Bundesliga

Vor Spiel am Sonntag: Leipzigs Yussuf Poulsen warnt vor 1. FC Nürnberg

Leipzigs Yussuf Poulsen warnt vor der Bundesliga-Partie am Sonntag vor dem 1. FC Nürnberg.
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Zuletzt hatte Yussuf Poulsen wieder Grund zum Jubeln. Kleine Schwankungen hält der Stürmer im Leipziger Team für normal.  Foto:  Foto: Thomas Kienzle
Zuletzt hatte Yussuf Poulsen wieder Grund zum Jubeln. Kleine Schwankungen hält der Stürmer im Leipziger Team für normal. Foto: Foto: Thomas Kienzle

Er war der Matchwinner gegen Hoffenheim: Zwei Mal hatte Yussuf Poulsen gegen die Kraichgauer getroffen - und mit dafür gesorgt, dass die "Roten Bullen" nun auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Borussia Dortmund sind. Im Interview mit inFranken.de nennt der dänische Offensiv-Mann die Gründe für den Leipziger Aufschwung und erläutert, warum sich sein Team auf einen "kompakten Gegner" einstellen muss.

Herr Poulsen, Sie haben in der 3. Liga mit Club-Torwart Fabian Bredlow zusammengespielt. Glauben Sie, dass die sieben Gegentore, die er in Dortmund hinnehmen musste, bei ihm Spuren hinterlassen werden? Yussuf Poulsen: "Natürlich ist das für eine Mannschaft und besonders für einen Torwart hart, sieben Gegentore zu fangen, das tut richtig weh. Aber mit solchen Niederlagen muss man umgehen können und am nächsten Tag gleich versuchen, schnell und klar zu analysieren, was falsch gelaufen ist und was man sofort verändern und besser machen muss. Sonst hast du auf diesem Niveau keine Chance."

Wie schätzen Sie den 1. FC Nürnberg generell ein: Was sind die Stärken, woran hapert es noch? "Ich habe das letzte Mal in der zweiten Liga gegen Nürnberg gespielt - und das war eines der schwersten Spiele der Saison gegen einen starken Gegner. In Nürnberg haben wir verloren. Außer im Spiel gegen Dortmund standen sie in dieser Saison hinten bislang stabil, haben wenige Gegentore bekommen. Wir müssen uns auf einen kompakten Gegner einstellen, gegen den wir hochkonzentriert auflaufen müssen."

RB Leipzig hat sich in den vergangenen Begegnungen stabilisiert - woran liegt das? "Wir hatten ein paar Anlaufschwierigkeiten, eine etwas spezielle Vorbereitung, die durchzogen war von Qualifikationsspielen für die Euro League. Wir sind zudem eine sehr junge Mannschaft, müssen viel rotieren. Da kann es schon mal dazu kommen, dass nicht alles gleich optimal läuft."

Der Leipziger Kader ist der jüngste der Liga: Macht sich diese Tatsache manchmal bemerkbar? "Wie gesagt, ein junger Kader kann manchmal dazu führen, dass es auch mal kleine Schwankungen gibt, das ist normal. Aber alle Jungs bei uns haben super Qualität, und die Mentalität stimmt auch - das ist das Entscheidende. Wir haben einen guten Teamspirit, auch, weil wir alle ungefähr in einem Alter sind."

Es ist das erste Duell beider Teams im Oberhaus: Wie geht das Spiel aus? "Nürnberg hat vergangenen Samstag eindrucksvoll bewiesen, dass es die Niederlage ordentlich weggesteckt hat. Die Spieler haben zu Hause mit einem 3:0 eine starke Reaktion gezeigt. Man sieht, was die Mannschaft draufhat und dass wir gewappnet sein müssen. Es wird spannend, wir brauchen eine souveräne starke Leistung, um zu gewinnen. Das ist gerade daheim unser Anspruch - und wir werden alles dafür geben, um diesem gerecht zu werden." Die Fragen stellte Dirk Kaiser.

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