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1. FC Nürnberg

FCN zu Gast bei Erzgebirge Aue: So könnten die Mannschaften am Freitag spielen

Spieltag 10 in der 2. Fußball-Bundesliga führt den 1. FC Nürnberg ins Erzgebirge. Der FCN (Tabellensechster) trifft am Freitagabend auf den aktuellen Tabellenvierten aus Aue. Ein richtungsweisendes Spiel für den Club? So könnten die Mannschaften auflaufen.
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Spannende Frage vor dem Duell zwischen dem FCN und Erzgebirge Aue am Freitag: Wer vertritt den verletzten Christian Mathenia (Foto)? Foto: Peter Steffen/dpa
Spannende Frage vor dem Duell zwischen dem FCN und Erzgebirge Aue am Freitag: Wer vertritt den verletzten Christian Mathenia (Foto)? Foto: Peter Steffen/dpa

Zuletzt gab es erfreuliche Nachrichten vom FCN - zumindest aus finanzieller Sicht. Durch die vergangene Erstligasaison hat der 1. FC Nürnberg den Jahresüberschuss deutlich erhöht und erstmals seit 2008 wieder ein positives Eigenkapital ausgewiesen. Der Club machte einen operativen Gewinn nach Steuern von 8,1 Millionen Euro, dank weiterer Sondereffekte kamen 4,8 Millionen Euro dazu. Die dann insgesamt 12,9 Millionen Euro führen zu einem Eigenkapital von 8,6 Millionen Euro.

Der FCN steht finanziell wieder auf gesunden Füßen

Vor zwölf Monaten hatte der FCN noch einen Fehlbetrag von 4,3 Millionen Euro bekanntgegeben und damit wie die neun Jahre zuvor jeweils negatives Eigenkapital gehabt. "Der Club steht wieder auf gesunden Füßen", meldete Finanz-Vorstand Niels Rossow, Langfristig peilen die Nürnberger die 100-Millionen-Euro-Marke beim Umsatz an. Dies sei aber nur in der 1. Bundesliga realistisch, hieß es.

Richtungsweisendes Duell für den 1. FCN in Aue - wer hütet das Club-Tor?

Um den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga zu schaffen, muss die Elf von Trainier Daniel Canadi allerdings noch konstanter werden. Am Freitagabend (18.30 Uhr) eröffnet der FCN den 10. Spieltag mit dem Gastspiel bei Erzgebirge Aue. Für den Club ist es ein womöglich richtungsweisendes Duell, denn der Gewinner der Partie des aktuellen Tabellenvierten (Aue) gegen den Tabellensechsten (Nürnberg) wird weiterhin Anschluss halten an die Aufstiegsplätze.

Canadi muss im Erzgebirge auf seinen etatmäßigen Stammtorhüter Christian Matenhia verzichten, der sich im Heimspiel gegen St. Pauli einen Kniescheibenbruch zuzog und lange ausfallen wird. Beim verlorenen Test kürzlich gegen den FC Ingolstadt (2:3) testete der Club-Coach beide möglichen Mathenia-Vertreter je eine Halbzeit lang. Der im Sommer verpflichtete Österreicher Andreas Lukse stand zunächst zwischen den Pfosten. Nach dem Seitenwechsel wurde er von Patric Klandt abgelöst.

FCN: So könnte Nürnberg auflaufen

  • System: 4-3-3
  • Tor: Welcher der Mathenia-Vertreter am Freitag das Club-Tor hüten wird, ist sicherlich eine der spannendsten Fragen im Vorfeld der Partie. Wahrscheinlich läuft es auf Andreas Lukse heraus. Als Alternative stünde der erfahrene Patric Klandt bereit.
  • Abwehr: Der Club wird wohl mit Viererkette auflaufen. Zentral verteidigen wohl Sörensen und Margreitter. Möglich wäre auch ein Einsatz von Lukas Mühl. Auf den Außenpositionen hat Canadi die Qual der Wahl. Sorg auf rechts und Handwerker auf links machten gegen St. Pauli einen ordentlichen Job, brillierten aber nicht. Im Test gegen Ingolstadt spielten Valentini (rechts) und Nürnberger (links). Beide könnten auch in Aue auf den entsprechenden Positionen auflaufen - wobei Valentini noch angeschlagen ist.
  • Mittelfeld: Hier werden Kapitän Hanno Behrens, Lukas Jäger und voraussichtlich Johannes Geis im Zentrum auflaufen. Kerk oder Iuri Medeiros sind mögliche Alternativen, könnten aber auch von der Bank kommen.
  • Sturm: Michael Frey wird wohl zentral angreifen, über die Außen kommen vermutlich Robin Hack und Nikola Dovedan. Möglich auch, dass der junge Besong eine weitere Bewährungschance erhält, nachdem er gegen Ingolstadt als Einwechselspieler ein Tor erzielt hatte.

So könnte Erzgebirge Aue auflaufen

  • System: 4-2-3-1
  • Tor: Kapitän Martin Männel ist die Nummer 1 und wird am Freitag im Aue-Tor stehen.
  • Abwehr: In der Viererkette könnte sich links etwas tun im Vergleich zum letzten Zweitligaspiel gegen Sandhausen. Hier könnte Kempe die Nase gegenüber Rizzuto vorn haben. In der Mitte wird wohl das Duo Mihojevic/Gonther verteidigen, rechts Kalig.
  • Mittelfeld: Auf der Doppel-6 könnten Riese und Fandrich auflaufen. Davor Hochscheidt (links) Nazarov (im Zentrum) und Baumgart (über rechts).
  • Sturm: Im Angriff setzt Trainer Dirk Schuster auf PascalTestroet

1. FC Nürnberg zu Gast bei Erzgebirge Aue: Wie geht das Spiel aus?

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