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1. FC Nürnberg

FCN gegen Wehen Wiesbaden: So könnten die Teams heute Mittag spielen

Der 1. FCN will unter Neu-Coach Jens Keller den ersten Sieg. Am Samstag (13 Uhr) erwartet der Club den SV Wehen Wiesbaden im Max-Morlock-Stadion. So könnten die Aufstellungen aussehen.
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Für Nürnbergs Coach Jens Keller steht das erste Heimspiel an. Gegner ist das Tabellenschlusslicht aus Hessens Hauptstadt: der SV Wehen Wiesbaden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Für Nürnbergs Coach Jens Keller steht das erste Heimspiel an. Gegner ist das Tabellenschlusslicht aus Hessens Hauptstadt: der SV Wehen Wiesbaden. Foto: Daniel Karmann/dpa

FCN gegen Wehen Wiesbaden - Club hat Tabellenschlusslicht zu Gast: Das 265. Frankenderby ist Geschichte. Ein Erfolgserlebnis für den Club war das torlose Remis beim Rivalen aus Fürth nicht gerade, auch wenn Iuri Medeiros den Siegtreffer in der 90. Minute auf dem Fuß hatte. Die Keller-Elf steckt also weiter im Tabellenkeller fest, steht nur noch drei Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz und gerade mal ein Pünktchen vor dem Relegationsrang 16.

Noch fünf Punkte Vorsprung hat der FCN vor dem Gegner am Samstag, dem SV Wehen Wiesbaden. Für den Aufsteiger läuft die Saison bislang also auch noch relativ bescheiden. Zuletzt gab es vor eigenem Publikum satte sechs Gegentreffer von Holstein Kiel eingeschenkt. Ist das vielleicht die Chance für den Club?

Nürnberg gegen Wiesbaden: Bilanz spricht für den Club

In der 2. Bundesliga trafen Nürnberg und Wiesbaden bisher erst zweimal aufeinander, nämlich in der Saison 2008/09. Im Hinspiel gabs ein 2:2-Unentschieden, im Rückspiel setzte sich der Club mit 1:0 durch, Torschütze damals: Christian Eigler nach Vorarbeit eines gewissen Javier Pinola.

FCN: So könnte der Club am Samstag spielen

  • Dornebusch, Sorg, Sörensen, Mühl, Valentini, Geis, Behrens, Medeiros, Hack, Frey, Schleusener
  • System: 4–4–2
  • Tor: Nach seinem erfolgreichen Debüt im Franken-Derby (0:0) kann Felix Dornebusch wohl erneut sein Talent unter Beweis stellen. Der FCN-Keeper profitiert vom derzeitigen Torhüter-Engpass beim Club.
  • Abwehr: Als Defensivkräfte werden voraussichtlich Oliver Sorg, Asger Sörensen, Lukas Mühl und Enrico Valentini in die Partie gegen Wiesbaden starten.
  • Mittelfeld: Für Stabilität im Mittelfeld könnten zunächst Johannes Geis, Hanno Behrens, Iuri Medeiros und Robin Hack beim Club sorgen.
  • Sturm: Im Angriff sind Michael Frey und Fabian Schleusener die wahrscheinlichsten Kandidaten für den Samstag.

SVWW: So könnte Wiesbaden beim Club auflaufen

  • Lindner, Niemeyer, Röcker, Dams, Mrowca, Chato, Titsch Rivero, Dittgen, Kyereh, Shipnoski, Schäffler
  • System: 5-4-1
  • Tor: Heinz Lindner wird voraussichtlich wieder im Tor stehen - trotz der sechs Gegentreffer zuletzt. Erster möglicher Vertreter des Österreichers wäre Lukas Watkowiak, der den verletzten Lindner zuletzt ersetzt hatte.
  • Abwehr: Die Hessen verteidigen tief mit einer Fünferkette in der Abwehr. Da Moritz Kuhn verletzt fehlt, könnte auf der rechten Seite abermals Marvin Ajani zum Einsatz kommen. Eine andere Option hinten rechts wäre Michael Guthörl. Der Rest der Fünferkette wird sich wohl nicht verändern: Links verteidigt Michel Niemeyer, im Zentrum Niklas Dams, Sascha Mochenhaupt und Jakov Medic.
  • Mittelfeld: Im Vierermittelfeld werden wohl Sebastian Mrowca und Jeremias Lorch im Zentrum spielen. Eine Alternative wäre Marcel Titsch Rivero. Auf der linken Seite können Maximilian Dittgen oder Tobias Schwede zum Einsatz. Rechts spielt normalerweise Stefan Aigner. Da der Routinier aber noch gesperrt ist, könnte Schwede auch auf der anderen Seite zum Einsatz kommen. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass wie gegen Kiel Stürmer Daniel-Kofi Kyereh auf dem rechten Flügel spielt.
  • Sturm: Im Angriff gibt Manuel Schäffler wieder den Alleinunterhalter

Abschließend gilt es noch die Frage aller Fragen zu beantworten: Wer gewinnt die Partie am Samstag?

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