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FCN gegen KSC: So könnten die Mannschaften heute auflaufen

Nach dem Unentschieden in Darmstadt empfängt der 1. FC Nürnberg am Samstag den Karlsruher SC: So könnten die Teams am 7. Spieltag auflaufen.
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Der FCN empfängt am Samstagmittag (21. September 2019) den Karlsruher SC im heimischen Max-Morlock-Stadion. Foto: Hasan Bratic/dpa
Der FCN empfängt am Samstagmittag (21. September 2019) den Karlsruher SC im heimischen Max-Morlock-Stadion. Foto: Hasan Bratic/dpa

FCN gegen Karlsruhe: Nach sechs Spieltagen der Zweitligasaison rangiert der 1. FC Nürnberg auf den zehnten Tabellenplatz. Erst acht Zähler füllen das Konto des fränkischen Bundesliga-Absteigers - zu wenig für die Ansprüche des Clubs. Erst am vergangenen Spieltag bekam der FCN zu spüren, dass jede Mannschaft im Bundesliga-Unterhaus Aufstiegsaspiranten ärgern möchte - so auch Darmstadt 98. 3:3 hieß es nach turbulenten 90 Minuten im Merck-Stadion am Böllenfalltor.

Nürnberg gegen KSC: Wiedersehen mit Ex-Trainer Schwartz

15.220 Zuschauer sahen sechs Tore, zwei davon erst kurz vor Abpfiff. Zum positiven Resumé von Nürnbergs Trainer Damir Canadi trug Robin Hacks Ausgleichstreffer in der 85. Minute maßgeblich bei: "Kompliment an die Mannschaft, wie sie dann mit viel Mentalität nochmal zurückgekommen ist."

Trotz Schwächen zuletzt: Mathenia hütet das Club-Tor

Trotz seinen Patzern zuletzt, will Canadi an Stammtorhüter Christian Mathenia festhalten. "Von meiner Seite aus ist er unsere Nummer eins. Er hat eine tolle letzte Saison gespielt und genießt mein Vertrauen", sagte Canadi am Donnerstag. Der 27 Jahre alten Mathenia versuche sich die Sicherheit im Training zu erarbeiten. "Ich habe nicht das Gefühl, dass er das nicht hinbekommt", ergänzte der Trainer dazu.

FCN: Karlsruhe gastiert in Nürnberg

Am 7. Spieltag gastiert nun der Karlsruher Sportclub (KSC) im Max-Morlock-Stadion: Achter gegen Zehnter heißt es um 13 Uhr in Nürnberg. Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg hat bereits einen Zähler mehr als der FCN auf dem Konto. Wer den Fight in der Mittagshitze für sich entscheiden kann, hält den Anschluss an die Tabellenspitze aufrecht.

KSC: Aufsteiger schlägt sich wacker

Der Karlsruher SC will den Rückenwind aus dem Derbysieg gegen den badischen Konkurrenten SV Sandhausen mit nach Nürnberg nehmen. Manuel Stiefler entschied die Partie mit dem einzigen Tor am vergangenen Freitagabend (1:0).

Ein Arbeitssieg: Der KSC überzeugte mit Laufstärke und Disziplin im Zweikampfverhalten. Die Badener zeigten keine Glanzleistung, erspielten sich allerdings ein starkes Übergewicht gegen einfallslose Sandhausener. Nun will das Team von Alois Schwartz gegen den FCN punkten. Für den KSC-Coach ist die Rückkehr an den Valznerweiher sicherlich ein besonderes Spiel, war er doch für gut acht Monate selbst Trainer beim 1. FCN (von Juli 2016 bis März 2017).

FCN: So könnte Nürnberg auflaufen

  • System: 3-3-2-2
  • Tor: Stamm-Torhüter Christian Mathenia wird auch gegen den KSC das FCN-Tor hüten. Trotz dessen, dass er gemeinsam mit Patrick Erras das 3:2 in Darmstadt verschuldete, steht er wahrscheinlich im Nürnberger Tor.
  • Abwehr: In der Dreierkette der Innenverteidiger könnte es eine Veränderung geben. Lukas Jäger bekam bereits am Böllenfalltor 45 Minuten Spielzeit - er könnte Patrick Erras ersetzen. Neben ihm kommen wahrscheinlich Lukas Mühl und Georg Margreitter zum Einsatz. Auf den Außenverteidigerpositionen laufen wohl Sebastian Kerk (links) und Oliver Sorg (rechts) auf.
  • Mittelfeld: Das Gespann im Mittelfeld ist im Umbruch. Auf der einzigen Sechserposition spielt wahrscheinlich erneut Sebastian Geis. Der Neuzugang glänzte gegen Darmstadt mit einem sehenswerten Freistoß und Ruhe im Spielaufbau. Vor ihm tobt ein Konkurrenzkampf: Dem kann sich wohl Robin Hack entziehen. Der U21-Nationalspieler trumpfte in Hessen mit zwei Toren auf und war maßgeblich am Punktgewinn beteiligt. Neben ihm könnte Coach Canadi auf Spielführer Hanno Behrens setzen. Eine Alternative zu ihm ist der wiedergenesene Felix Lohkemper.
  • Sturm: Die Doppelspitze Michael Frey-Nikola Dovedan bewährte sich in Darmstadt. Der quirlige Dovedan ergänzte den bulligen Frey gut. Das könnte auch ein Modell gegen Karlsruhe sein.

KSC: So könnte Karlsruhe spielen

  • System: 4-2-3-1
  • Tor: Im Kasten steht der zuletzt überzeugende Benjamin Uphoff. Gegen Sandhausen zeigte der 26-jährige Keeper zuletzt eine gute Leistung (Kicker-Note 2).
  • Abwehr: Die Vierer-Abwehrkette wird sich voraussichtlich nicht verändern. Auf der linken Seite verteidigt Dirk Carlson, rechts Marco Thiede und im Zentrum die beiden erfahrenen "Türme" Daniel Gordon und Kapitän David Pisot.
  • Mittelfeld: Vor den beiden Sechsern Lukas Fröde und Manuel Stiefler könnte eine offensivere Dreierreihe bestehend aus Mark Lorenz (linke Seite), Lukas Grozurek (rechte Seite) und Marvin Wanitzek (im Zentrum) auflaufen. Möglich ist aber auch ein Vierermittelfeld, in dem Stiefler nach rechts rückt und statt Grozurek ein weiterer Stürmer aufläuft - wie zuletzt gegen den SVS.
  • Sturm: Agiert der KSC mit einer Spitze, was angesichts des Gegners wahrscheinlich ist, wird wohl Marvin Pourié als Alleinunterhalter ganz vorne auflaufen. Entscheidet sich Schwartz für zwei Spitzen, könnte neben dem 28-Jährigen Philipp Hofmann stürmen

FCN gegen KSC: Wie geht das Spiel aus?

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