Kaiserslautern
1.FC Nürnberg

FCN verliert im DFB-Pokal: Lautern-Keeper Grill wird vom Pechvogel zum Pokalheld - Video

In der zweiten Runde des DFB-Pokals ging es für den 1. FC Nürnberg nach Kaiserslautern. Das Spiel war für den fränkischen Fußballclub verheerend und bedeutete nach dem Elfmeterschießen das Aus für den DFB-Pokal.
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Torwart Lennart Grill in Aktion. Foto: Uwe Anspach/dpa
Torwart Lennart Grill in Aktion. Foto: Uwe Anspach/dpa

Der FCN ist ausgeschieden. Die Nürnberger verloren die DFB-Pokalpartie am Mittwochabend im dramatischen Elfmeterschießen knapp. 6:5 hieß es am Ende für den 1.FC Kaiserslautern. Die in der 3. Liga abstiegsgefährdeten "Roten Teufel" rangen den FCN schließlich nieder.

Früh gingen die Pfälzer, trainiert vom Ex-Nürnberger Trainer Boris Schommers, in Führung: Thimmy Thiele traf vom Punkt (7. Minute). Ein gut gefüllter fränkischer Gästeblock trieb die Canadi-Elf nun an und jubelte schließlich acht Minuten später. Lukas Jäger erzielte den Ausgleich im Fritz-Walter-Stadion.

FCN verliert bei Lautern

Fortan entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen kleineren Fouls. Der FCN hatte insgesamt deutlich mehr Ballbesitz. Über die gesamte Distanz sollten sich die Nürnberger ein deutliches Übergewicht erspielen. Allerdings fehlten die zwingenden Torgelegenheiten. Lediglich Sebastian Kerk (30. Minute) und Lukas Mühl (37. Minute) prüften FCK-Torhüter Grill ernsthaft.

Pausentee. Im kalten Rund des "Betzenbergs" hofften rund 21.714 Zuschauer auf die pfälzische Pokalsensation. Nach der Halbzeitpause übernahmen die "Roten Teufel" das Ruder. Insbesondere Stürmer Thimmy Thiele spielte sich in den Fokus. Er war es auch, der in der 72. Minute den zweiten Elfmeter für den FCK verwandelte.

Anschließend rannte der FCN vergeblich an. Zum erneuten Ausgleich benötigte es die Schlitzorigkeit des österreichischen Neuzugangs Michael Frey. Er überraschte in der 89. Minute Heimkeeper Grill, als dieser sich den Ball zum Abschlag am Strafraumrand vorlegte. Frey schob schließlich ins leere Gehäuse ein.

Video zeigt Patzer von FCK-Torwart Lennart Grill

 

 

In einer umkämpften Verlängerung gelangen keinem der Teams der entscheidende Treffer, so dass es ins Elfmeterschießen ging. Die ersten fünf Schützen beider Mannschaft traf jeweils, ehe Tim Handwerker vergab. Der FCK siegt mit 6:5 und zieht somit ins Achtelfinale ein. Jubel am "Betze". Ernüchterung im Auswärtsblock. Kurioser Fakt: Beim Elfmeterschießen stand Enrico Valentini im Tor des Clubs. Torhüter Patric Klandt musste kurze Zeit zuvor verletzt vom Platz. Da Damir Canadi bereits vier Mal ausgewechselt hatte, musste ein Feldspieler ins Tor: Valentini.

Auf der Heimseite wurde nach dem Abpfiff Torhüter Lennart Grill gefeiert: Nach seinem Fehler kurz vor dem 2:2 durch den Nürnberger Frey, machte er das wieder gut und hielt den entscheidenden Elfmeter.

Für den 1.FC Nürnberg geht es am Montagabend beim VfL Bochum weiter.

 

1.FC Nürnberg-1.FC Kaiserslautern: Hier fand das Spiel statt

 

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