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FCN gegen Mönchengladbach: So könnten die Teams am Samstag auflaufen

Am Samstag gastiert Borussia Mönchengladbach in Nürnberg: Der FCN klammert sich an den Strohhalm Hoffnung im Abstiegskampf - dafür müssen drei Punkte her: So könnten die Teams am 33. Spieltag auflaufen.
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Das Hinspiel gewann die Borussia aus Mönchengladbach mit 2:0 (0:0). Foto: Federico Gambarini/dpa
Das Hinspiel gewann die Borussia aus Mönchengladbach mit 2:0 (0:0). Foto: Federico Gambarini/dpa

FCN empfängt Gladbach: Am Samstag (11. Mai 2019) empfängt der 1.FC Nürnberg die Borussia aus Mönchengladbach im Max-Morlock-Stadion. Der Club benötigt dringend drei Punkte im Abstiegskampf - Gladbach im Kampf um Europa. Für den 1.FCN existieren mehrere Szenarien im Saisonendspurt. inFranken.de behält den Überblick, was Tabellensituation, Gegner und die personelle Situation beim FCN angeht.

  • Die Tabelle: Vor dem 33. Spieltag rangiert der 1.FC Nürnberg auf dem 17. Tabellenrang. Die Konkurrenz im Tabellenkeller, der VfB Stuttgart und Hannover 96, spielt zeitgleich gegen den VfL Wolfsburg und den SC Freiburg. Borussia Mönchengladbach hingegen hat derzeit den 6. Platz inne. Und den will die Fohlenelf auch halten. Im Kampf um die internationalen Plätze heißt es: Verlieren verboten! Falls die Konkurrenz patzt, winkt Gladbach bei einem Sieg ein Champions League-Platz.

  • Der Gegner: Bei der Borussia aus Mönchengladbach liegt derzeit einiges im Argen. Seitdem Anfang April bekannt wurde, dass der Verein sich zum Saisonende von seinem Trainer Dieter Hecking trennt, haben die "Fohlen" in der Bundesliga nur noch einen einzigen Sieg eingefahren - beim Tabellenletzten aus Hannover hieß es am Ende des 29. Spieltags 1:0. Schlappen gab es gegen Leipzig und in Stuttgart, zu Hause reichte es gegen Bremen und Hoffenheim nur für einen Zähler - definitiv zu wenig für die Champions League. Auch der 6. Platz, auf dem Gladbach derzeit steht, wackelt. Von hinten drängen Wolfsburg und Hoffenheim heran. Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb? Akut gefährdet.

    Zu allem Überfluss gibt es jetzt noch Ärger mit den Fans. Die pfiffen nämlich die eigene Mannschaft zur Pause gegen Hoffenheim gnadenlos aus (Gladbach lag zu dem Zeitpunkt 0:1 zurück). Auch nach dem 1:2 in Halbzeit zwei gab es Pfiffe im Borussia-Park und noch einmal als die Mannschaft nach Spielende zur Kurve gehen wollte. Spontan drehten die Spieler ab. Matthias Ginter erklärte den Fan-Boykott gegenüber der "Bild": "Das haben wir kurzfristig entschieden. Wir wollten eigentlich hin, doch dann kamen wieder Pfiffe. Dann denkt man auch: Alles muss man sich nicht gefallen lassen." Doch gerade im schweren Saisonendspurt ist der Konflikt zwischen Mannschaft und Fans natürlich alles andere als hilfreich.

    Immerhin: Gegen Hoffenheim bewies die Hecking-Elf Moral, kam zweimal nach Rückstand noch zurück. Sportdirektor Max Eberl zeigte sich im Doppelpass auf Sport 1 überzeugt: "Wir werden Europa schaffen". Man habe es schließlich immer noch in der eigenen Hand, wobei die Aufgaben in Nürnberg und zu Hause gegen Dortmund sicher keine leichten sind, denn für beide Gegner geht es noch um alles: Klassenerhalt beziehungsweise Meisterschaft.

    Nicht nur die anstehenden Aufgaben, auch das Personal macht Sorgen. Die angeschlagenen Patrick Herrmann, Tony Jantschke, Fabian Johnson, Tobias Strobl und Raffael fehlten zuletzt im Training - Einsatz am Samstag ungewiss. Zurückkehren wird dagegen der gegen Hoffenheim gesperrte Christoph Kramer.

So könnte Gladbach spielen:

  • Spielsystem: 4-3-3
  • Torwart: Das Borussia-Tor wird der Schweizer Yann Sommer hüten
  • Abwehr: Wahrscheinlich ist eine Viererkette mit Oscar Wendt auf links, Matthias Ginter und Nico Elvedi im Zentrum und dem jungen Jordan Beyer auf der rechten Seite. Womöglich wird aber auch Tony Jantschke rechtzeitig fit.
  • Mittelfeld: Hier kehrt Christoph Kramer ins Zentrum zurück. Mit Denis Zakaria und Florian Neuhaus wäre das Mittelfeld komplett. Auch Strobl ist gegebenenfalls wieder einsatzbereit.
  • Angriff: Thorgan Hazard und Alassane Plea werden wohl auflaufen. Dazu könnte sich Josip Drmic gesellen, der gegen Hoffenheim als Einwechselspieler erfolgreich war

So könnte der FCN spielen:

  • Spielsystem: 4-1-4-1
  • Torwart: Im Nürnberger Tor wird wie gewohnt Christian Mathenia stehen. Die Nummer 1 der Nürnberger hat sich in den letzten Wochen auf der Torhüter-Position bewährt.
  • Abwehr: In der Viererkette dürften gegen die Fohlenelf Robert Bauer und Tim Leibold ein weiteres Mal auf den Außenpositionen spielen. In der Innenverteidigung bekommt Lukas Mühl wohl einen neuen Partner: Georg Margreitter.
  • Mittelfeld: Das Trio im Mittelfeld bleibt wahrscheinlich konstant. Patrick Erras dürfte den klassischen Sechser in Schommers Elf spielen. Um ihn herum auf der "8" könnten Kapitän Hanno Behrens sowie Eduard Löwen für Impulse sorgen. Auch die Außenpositionen im Mittelfeld könnten Schommers wieder mit Mattheus Pereira und Sebastian Kerk besetzen.
  • Sturm: Im Sturmzentrum läuft wahrscheinlich Mikael Ishak auf.

FCN-Gladbach: Wie geht das Spiel aus?



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