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1. FC Nürnberg

FCN gegen VfL Osnabrück: So könnten die Teams heute auflaufen

Der 4. Spieltag in der zweiten Liga beschert dem 1. FC Nürnberg am Sonntag (25. August 2019) ein Duell mit Aufsteiger Osnabrück. Der VfL steht aktuell auf Platz 3 und überzeugte zuletzt mit einem 4:0-Heimsieg gegen Darmstadt. So könnten FCN und der VfL Osnabrück auflaufen.
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Die Freude über den Ausgleichstreffer gegen den SV Sandhausen am vergangenen Freitag währte nur kurz - am Ende verlor der FCN mit 2:3. Gegen den starken Aufsteiger VfL Osnabrück muss der Club am kommenden Sonntag ein anderes Gesicht zeigen, um zu punkten. Foto: Uwe Anspach/dpa
Die Freude über den Ausgleichstreffer gegen den SV Sandhausen am vergangenen Freitag währte nur kurz - am Ende verlor der FCN mit 2:3. Gegen den starken Aufsteiger VfL Osnabrück muss der Club am kommenden Sonntag ein anderes Gesicht zeigen, um zu punkten. Foto: Uwe Anspach/dpa

FCN im Duell mit dem VfL Osnabrück: Am Sonntagmittag um 13.30 Uhr wird im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg die Zweitligapartie zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem Aufsteiger aus Niedersachsen angepfiffen.

Ausgangslage vor Duell FCN gegen VfL: Ist Osnabrück der Favorit?

Vor der Saison hätten die meisten neutralen Zuschauer die Favoritenrolle wohl dem Club zugeschoben, doch inzwischen hat sich die Ausgangsposition verändert. Während der FCN nur eines von drei Spielen gewinnen konnte, sammelte Osnabrück bereits sechs Punkte ein. Zum Auftakt verlor man zwar an der heimischen Bremer Brücke gegen den 1. FC Heidenheim, doch danach kam ein Auswärtssieg bei Sandhausen und zuletzt ein überzeugendes 4:0 gegen den SV Darmstadt 98. Während der Gegner damit von Platz 3 in de Tabelle grüßt, steht der FCN nur auf Rang 15. Das 2:3 gegen Sandhausen sorgte für Ernüchterung beim Club.

Frey vor Debüt? Canadi hofft auf mehr Power im Angriff

"In der ersten Halbzeit haben wir kollektiv versagt. Wir haben kaum Zweikämpfe bestritten und fast jeder Ball landete bei Sandhausen. So kann man in dieser Liga nicht bestehen", fand etwa FCN-Akteur Sebastian Kerk klare Worte nach der Pleite. Auch Abwehrspieler Asger Sörensen kritisierte: "Das war richtig schlecht". Die Analyse von Trainer Damir Canadi fiel entsprechend aus: "Wir haben Einstellung und Disziplin vermissen lassen", sagte der Coach. Für mehr Durchschlagskraft in der Offensive soll Neuzugang Michael Frey sorgen, der womöglich schon gegen Osnabrück zum Einsatz kommen wird.

Bis dahin will Canadi sein Team wieder in die Spur bekommen. "Wir müssen weiterarbeiten, den Jungs aufzeigen, was falsch gelaufen ist und uns kritisch mit dem Auftritt auseinandersetzen. Wir müssen als Team auftreten", forderte der neue FCN-Coach. "Die Mannschaft zeigt es im Training. Aber die Umsetzung im Spiel klappt eben noch nicht so, wie es sein muss."

FCN gegen Osnabrück: Die Bilanz spricht für Nürnberg

Die Bilanz spricht in jedem Fall für den FCN: In zehn Aufeinandertreffen der beiden Vereine gewann siebenmal der Club, zweimal jubelten die Niedersachsen und einmal spielten die Teams remis.

FCN: So könnte Nürnberg auflaufen:

  • Spielsystem: 4-4-2
  • Torwart: Das Tor hütet erneut Christian Mathenia.
  • Abwehr: Oliver Sorg könnte rechts für Enrico Valentini verteidigen. Lukas Mühl und Asger Sörensen bilden wohl die Innenverteidigung. Tim Handwerker könnte erneut als Linksverteidiger spielen.
  • Mittelfeld: Johannes Geis und Spielführer Hanno Behrens könnten auf der spielstarken Doppelsechs agieren. Die flinken Neuzugänge Iuri Medeiros und Nikola Dovedan wären Optionen für die Flügel.
  • Sturm: Mikael Ishak könnte einen neuen Sturmpartner bekommen. Neuzugang Michael Frey ist wohl bereits eine Option für Trainer Canadi.

VfL: So könnte Osnabrück auflaufen:

Der VfL ist so etwas wie das Team der Stunde in der zweiten Liga. Trainer Daniel Thioune fand den 4:0-Erfolg gegen die Darmstädter am Montagabend auch in der Höhe "völlig in Ordnung" - und hatte Recht damit. Inzwischen ist man beim VfL so selbstbewusst und meint: Es ist auf jeden Fall mehr drin als der Klassenerhalt. "Wir brauchen uns nicht kleinzureden", sagte Mittelfeldspieler Anas Ouahim gegenüber dem Kicker. Am Sonntag wollen die Lila-Weißen auch dem FCN zeigen, wozu sie im Stande sind.

  • System: 5-4-1
  • Tor: Im Tor steht Nils Körber. Nach drei Gegentoren am ersten Spieltag hielt der 22-Jährige zwei Spiele in Folge seinen Kasten sauber.
  • Abwehr: Der VfL wird vermutlich wie gegen Darmstadt mit einer Fünferkette auflaufen, in der die Außenverteidiger hoch stehen. Im Zentrum verteidigen Moritz Heyer, der Ex-Fürther Lukas Gugganig und wohl auch wieder Joost van Aken. Eine Alternative wäre Adam Susac. Auf dem linken Flügel wird Kevin Wolze spielen, dem gegen Darmstadt ein Treffer gelang. Auf der rechten Seite der junge Felix Agu.
  • Mittelfeld: Wahrscheinlich ist eine Doppel-6, bestehend aus Ulrich Taffertshofer und David Blacha. Davor werden wohl Etienne Amenyldo und Anas Ouahim spielen.
  • Angriff: Alleinige Spitze ist Marc Heider. Der Kapitän könnte aber auch zurückgezogener agieren hinter Benjamin Girth oder Marcos Alvarez

FCN gegen Osnabrück: Wie geht das Spiel aus?

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