Nürnberg
Fußball-Bundesliga

Club setzt Ausrufezeichen im Abstiegskampf - Heimsieg beendet Horror-Serie

Die Horror-Serie mit 20 Bundesligaspielen ohne Sieg ist beendet, die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt: Der 1. FC Nürnberg hat am Samstagnachmittag mit einem 3:0 (0:0)-Heimsieg im bayerischen Duell gegen den FC Augsburg ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt.
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Horror-Serie beendet: Mit einem 3:0 gegen den FC Augsburg hat der 1. FC Nürnberg um Kapitän Hanno Behrens nach 20 sieglosen Spielen wieder eine Bundesliga-Begegnung für sich entscheiden können. Foto: Daniel Karmann/dpa
Horror-Serie beendet: Mit einem 3:0 gegen den FC Augsburg hat der 1. FC Nürnberg um Kapitän Hanno Behrens nach 20 sieglosen Spielen wieder eine Bundesliga-Begegnung für sich entscheiden können. Foto: Daniel Karmann/dpa

Die Torschützen für den FCN waren Stürmer Mikael Ishak, Matheus Pereira und Edu Löwen: In der 52. Spielminute stand der Schwede nach einem Kerk-Freistoß goldrichtig und bugsierte den Ball am zweiten Pfosten über die Linie.

FCN siegt 3:0 - Rot-Sünder Matheus Pereira und Löwen erlösen den Club

Der nach seiner Tätlichkeit gegen Fortuna Düsseldorf teils arg kritisierte Brasilianer vollendete in der 88. Minute eine von Leibold eingeleiteten Konter, bevor Löwen mit einem schönen Rechtsschuss ins linke Toreck das 3:0 perfekt machte (90+1).

Die erste Hälfte vor rund 43.000 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion war ausgeglichen verlaufen, trotz Chancen hüben wie drüben gab es zunächst keine Tore.

Der in dieser Saison häufig gescholtene Robert Bauer hätte in der 77. Minute beinahe Vieles wieder gut gemacht: Der 20-Meter-Schuss der Bremer Leihgabe landete im Tor - doch weil Kubo den Ball in Abseitsposition berührt hatte, zählte das vermeintliche 2:0 nicht. Wenige Minuten vorher hatten die Club-Fans eine Schrecksekunde zu überstehen: In der 67. Minute zappelte der Ball im Netz des FCN-Tors, doch der Augsburger Gregoritsch hatte bei seinem Schuss aus rund fünf Metern im Abseits gestanden.

Club ist nicht mehr Letzter - am nächsten Samstag Abstiegskrimi im Stuttgart

Mit dem ersten "Dreier" nach 20 sieglosen Bundesligapartien hat der FCN die "rote Laterne" vorerst an Hannover 96 (am Sonntag gegen Schalke) abgegeben. Mit 16 Punkten beträgt der Abstand auf den VfB Stuttgart (am Sonntag gegen Frankfurt) auf Relegationsrang 16 derzeit vier Zähler. Eben gegen diese Stuttgarter muss der Club am Samstag, 06.04.2019, um 15.30 Uhr ran - und kann dort das nächste Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzen.

Nach dem Spiel sorgte sich FCN-Trainer Boris Schommers um Abwehrspieler Ewerthon, der verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Schommers hoffte, dass der Brasilianer in der entscheidenden Phase des Abstiegskampfes nicht fehlen wird. Er musste am Samstag wenige Minuten nach der Halbzeitpause ausgewechselt werden.

Er hoffe, dass es "eine nicht zu große Verletzung bei Ewerton ist", sagte Schommers. Ohne die noch nicht gehaltene Rücksprache mit der medizinischen Abteilung mochte Schommers keine Prognose wagen. Es war bei der Auswechslung nicht zu erkennen, wo sich Ewerton verletzt hatte. Er wurde durch Georg Margreitter ersetzt.

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So spielte der FCN:

Mathenia - Bauer, Mühl, Ewerton (54. Minute Margreitter), Leibold - Erras - Löwen, Behrens - Kubo (84. Ilicevic), Kerk (70. Matheus Pereira) - Ishak

Die Torfolge:

1:0 - Ishak (52. Minute, Vorlage: Kerk)

2:0 - Matheus Pereira (88., Leibold)

3:0 - Löwen (90+1, -)

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