Nürnberg
2. Fußball-Bundesliga

Aufsichtsratssitzung beim Club endet ohne personelle Veränderungen

Beim schwächelnden 1. FC Nürnberg hat eine turnusmäßige Aufsichtsratssitzung zu keinen entscheidenden personellen Konsequenzen geführt. Martin Bader bleibt im Amt, einen neuen Finanz-Vorstand gibt es noch nicht.
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Martin Bader  Foto: David Ebener, dpa
Martin Bader Foto: David Ebener, dpa
Medienberichten zufolge tagte das Kontrollgremium der Franken am Montagabend lange, um über die Situation beim Club zu beraten. Der umstrittene Sport-Vorstand Martin Bader habe dabei seine Konzept für die Zukunft und die Rückkehr in die Bundesliga erläutert. Eine Trennung von Bader stand ohnehin nicht auf der Agenda, weil die Gegner des Managers im Aufsichtsrat augenscheinlich momentan keine Mehrheit haben.

Auch einen neuen Vorstand für die Finanzen konnten die Nürnberger nicht präsentieren. Nach der Trennung von Ralf Woy Anfang Februar verhandelte der Aufsichtsrat mit möglichen Kandidaten. Wie zuletzt in verschiedene Medien berichtet wurde, soll Geschäftsführer Michael Meeske vom Liga-Rivalen FC St. Pauli Wunschkandidat für den Job sein.

Der Verein, nach zuletzt nur zwei Punkten aus sechs Spielen nur noch Tabellenzwölfter, äußerte sich auf Anfrage nicht zu der Sitzung.
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