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1. FC Nürnberg

Abstiegskampf in Nürnberg: FCN empfängt VfB - Club gegen schwäbisches Schlusslicht

Der 1. FC Nürnberg erwartet den VfB Stuttgart am Samstagnachmittag im Max-Morlock-Stadion. Der FCN erwartet eine volle Hütte im Süd-Kracher gegen die Schwaben.
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Der 1. FCN sicherte sich zuletzt einen Punkt in Augsburg. Club-Coach Michael Köllner hofft, dass seine Mannschaft an die starke zweite Halbzeit beim FCA anknüpft. Foto: Stefan Puchner/dpa
Der 1. FCN sicherte sich zuletzt einen Punkt in Augsburg. Club-Coach Michael Köllner hofft, dass seine Mannschaft an die starke zweite Halbzeit beim FCA anknüpft. Foto: Stefan Puchner/dpa

15. gegen 17. - 1. FC Nürnberg gegen den VfB Stuttgart: Am 11. Spieltag der Bundesliga empfangen die Mittelfranken den kriselnden VfB. Fünf Punkte trennen die Kontrahenten vor der Partie am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky*). Bis auf ein paar letzte Eintrittskarten wird das Max-Morlock-Stadion gut gefüllt sein - rund 50.000 Zuschauer werden erwartet.

FCN gegen VfB: Nürnberg seit drei Pflichtspielen ohne Niederlage

Zuletzt nahm der FCN einen wichtigen Zähler aus Augsburg mit. Es handelt sich somit um eine Mini-Serie für das Team von Coach Michael Köllner - man hat seit drei Pflichtspielen nicht verloren. Der Auftritt gegen Frankfurt (1:1), das gewonnene Elfmeter-Drama in Rostock (6:5) und das Unentschieden in Augsburg (2:2) machen Mut vor der Partie gegen den VfB Stuttgart.

Trainer Michael Köllner hofft, dass seine Mannschaft an die zweite Halbzeit in Augsburg anknüpft. "Hohes Tempo und intensive Zweikämpfe werden entscheidend sein", prognostiziert der 48-Jährige gegenüber dem Kicker vor dem Süd-Kracher gegen den VfB. Der Oberpfälzer warnt allerdings vor den angeknockten Schwaben: "Für sie ist es ein wegweisendes Spiel. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als auf drei Punkte aus zu sein. Sie werden verändert sein, weil sie einen neuen Impuls brauchen."

VfB zu Gast im Max-Morlock-Stadion: Club erwartet volles Haus

VfB-Cheftrainer Markus Weinzierl, der zuletzt drei Klatschen gegen Dortmund (0:4), Hoffenheim (4:0) und Frankfurt (0:3) kassierte, will "aus jedem Einzelnen das Maximale herauskitzeln". Der 43-Jährige weiß allerdings, was seine Mannschaft im Max-Morlock-Stadion erwartet: "Sie wissen um was es geht, können auch Niederlagen und Rückschläge wegstecken. Sie kämpfen, sie rennen und sind gut organisiert. Für sie als Aufsteiger ist jeder Bundesliga-Spieltag ein Feiertag", so Weinzierl auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag.

Die Schwaben plagen derzeit Personalsorgen: Ob Ex-Nürnberger Daniel Didavi beispielsweise die Fäden im VfB-Mittelfeld zieht, ist noch derzeit ungewiss. Zudem sind die Einsätze von Pablo Maffeo und Andreas Beck äußerst fraglich. Definitiv ausfallen werden der flinke Außenstürmer Anastasios Donis, (Muskelbündelriss), Linksverteidiger Borna Sosa (Schambeinverletzung) und Mittelfeldstratege Berkay Özcan (Syndesmoseriss).

Auch beim FCN gibt es Verletzungspech: Für Stürmer Mikael Ishak kommt das Duell mit dem VfB wohl noch zu früh. Köllner verriet: "Wir werden sehen, ob es reicht. Ich bin aber eher pessimistisch". Definitiv noch nicht zur Verfügung stehen dem FCN-Coach Enrico Valentini (Sehnenanriss) sowie Eduard Löwen (Außenbandzerrung). Gute Nachrichten gibt es in der Innenverteidigung: Stabilisator Ewerton dürfte in das Aufgebot zurückkehren.

1. FCN gegen VfB bei Sky: Einzelspiel oder Konferenz

Stimmungsvolle Kullisse: Kellerduell am Samstagnachmittag

Im Nürnberger Rund werden an die 50.000 Zuschauer erwartet. Laut Angaben des VfB mischen sich darunter 4.900 Mitgereiste aus der schwäbischen Landeshauptstadt. Der Club spricht sogar von rund 10.000 VfB-Anhängern, die in Nürnberg aufschlagen sollen.

Volle Ränge, Abstiegskampf und ein Süd-Kracher: Es ist also alles angerichtet für das 65. Duell zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart.

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