Nürnberg
1. FC Nürnberg

1. FCN: Fünf Tore, famose zehn Minuten - Nürnberg bleibt im Aufstiegsrennen

Extrem wichtiger Sieg für den 1. FC Nürnberg: Mit dem 3:2 gegen den 1. FC Heidenheim schießt sich der Club aus seiner Mini-Krise und blickt nach oben.
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Mit dem Ball unter seinem Trikot jubelt der Nürnberger Marvin Stefaniak (2.v.l.) mit seinen Kollegen Eduard Löwen (l) und Georg Margreitter (2vr) über seinen Treffer zum 3:1. Foto: Daniel Karmann/dpa
Mit dem Ball unter seinem Trikot jubelt der Nürnberger Marvin Stefaniak (2.v.l.) mit seinen Kollegen Eduard Löwen (l) und Georg Margreitter (2vr) über seinen Treffer zum 3:1. Foto: Daniel Karmann/dpa
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1. FC Nürnberg bleibt nach dem Heimsieg gegen 1. FC Heidenheim im Aufstiegsrennen: Rechtzeitig zur finalen Saisonphase mit dem Kampf um den Aufstieg hat der 1. FC Nürnberg seine Mini-Krise beendet. Die Franken feierten nach fünf sieglosen Partien einen spektakulären 3:2 (3:1)-Heimerfolg gegen den 1. FC Heidenheim und sind in der 2. Fußball-Bundesliga wieder bis auf drei Zähler an Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf herangerückt. Noch viel wichtiger: Fünf Spieltage vor Saisonende wuchs der Vorsprung auf Rang drei auf vier Zähler.


Dreierpack vor der Pause sichert dem 1. FCN den Sieg

In einer famosen Phase des Spiels in der ersten Halbzeit mit weniger als zehn Minuten schossen Hanno Behrens (30. Minute), Eduard Löwen (31.) und Marvin Stefaniak (38.) den so wichtigen Sieg heraus. Mitentscheidend bei zwei der Treffer war die Vorarbeit von Stürmer Mikael Ishak, der nach einer überstandenen Knieverletzung erstmals seit Februar wieder auf dem Feld stand und viel Gefahr ausstrahlte. John Verhoek hatte die Gäste mit einem Fernschuss in Führung gebracht (29.), Nikola Dovedan (52.) machte es nochmal spannend.

Bei frühlingshaft idealen Bedingungen zeigten die Teams den 29.351 Zuschauern nach einer langweiligen ersten halben Stunde zehn Minuten ohne Atempause: Zunächst wagte Verhoek trotz Oberschenkelproblemen einen Weitschuss aus mehr als 30 Metern und platzierte den Ball über dem überraschten Keeper Fabian Bredlow hinweg perfekt unter dem Lattenkreuz. Unmittelbar danach wurde Verhoek ausgewechselt.

Die Angst der Nürnberger vor dem nächsten Rückschlag im Rennen um die Bundesliga-Rückkehr währte nur wenige Sekunden. Dann verwertete Kapitän Behrens eine Hereingabe vom Tim Leibold zum sofortigen Ausgleich. Nach dem folgenden Anstoß vertändelten die Heidenheimer das Leder nach wenigen Ballkontakten, Ishak legte für Löwen auf und dieser traf zur Führung. Schließlich nutzte Stefaniak einen Patzer der Gäste-Abwehr und köpfte von der Strafraumkante ins leere Tor.


Rückkehrer Ishak belebt das Angriffsspiel

Die Nürnberger blieben am Drücker und hätten noch mehr Treffer erzielen können. Allein Ishak, der beim Club wegen eines Innenbandrisses schmerzlich vermisst worden war, vergab per Kopf (17.) und allein vor Keeper Kevin Müller (45.+4) beste Möglichkeiten.

In der Pause wurde der Schwede ausgewechselt - und die Souveränität im Spiel der Hausherren war dahin. Dovedan brachte Heidenheim per Kopf wieder heran und profitierte dabei von einem Fehler des zuletzt schon kritisierten Bredlow, der eine Flanke unterschätzte.

Dann hatte der FCN Pech, dass ihm weder bei einem Zweikampf von Tobias Werner (60.) noch bei zwei Handspielen (77.) im gegnerischen Strafraum ein Elfmeter zugesprochen wurde. Am Ende musste der Club heftig zittern, in der 90. Minute fischte ausgerechnet Bredlow einen Freistoß von Arne Feick in Weltklasse-Manier aus dem Winkel.


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