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1. FCN: Nürnbergs Coach Schwartz bleibt optimistisch

Trotz Derbyniederlage am Dienstag hofft der Trainer des 1. FC Nürnberg weiter auf die Trendwende. Der Club ist derzeit Letzter in der Zweitliga-Tabelle.
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Der Nürnberger Trainer Alois Schwartz glaubt weiter an die Trendwende beim Club. Foto: Daniel Karmann, dpa
Der Nürnberger Trainer Alois Schwartz glaubt weiter an die Trendwende beim Club. Foto: Daniel Karmann, dpa
Nach der Pleite im Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth braucht Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg dringend ein Erfolgserlebnis. Das Tabellenschlusslicht ist am Sonntag (13.30 Uhr) beim aktuellen Tabellen-16. Arminia Bielefeld zu Gast und muss im Kellerduell punkten, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. "Die Situation ist natürlich nicht gut", sagte Club-Coach Alois Schwartz am Freitag in Nürnberg. Die Leistung beim 1:2 gegen Fürth gebe aber Hoffnung, "dass es besser werden kann, auch wenn das Ergebnis noch nicht gestimmt hat."


Schwartz: "Wir können nur gemeinsam da raus kommen"

Auch für den neuen Nürnberger Trainer wird der Druck immer größer. "Wir können nur gemeinsam da raus kommen. Wir müssen jetzt alle zusammen stehen und dürfen uns nicht anfeinden", forderte Schwartz.

Gegen Bielefeld erwartet der Coach den Gegner als "kompakte und gefestigte Mannschaft". Die Ostwestfalen sind "auch noch nicht so in die Spur gekommen." Sie haben nur zwei Punkte mehr als die Nürnberger. Immerhin: Das letzte Gastspiel in Bielefeld konnte der Club vergangene Saison 4:0 gewinnen. Zudem kehren Mittelfeldmann Tobias Kempe und Verteidiger Lukas Mühl zurück, auch wenn sie für die Startelf am Sonntag keine Option sind.

Bis auf zwei Punkte an den ersten beiden Spieltagen durch 1:1-Unentschieden in Dresden und gegen Heidenheim konnten die Franken in der Liga noch keine (Teil-)Erfolge verbuchen. Doch Schwartz gibt sich kämpferisch. "Ich bin von meiner Arbeit überzeugt. Das hat bei mir immer funktioniert. Wir wussten, dass es holprig werden kann", sagte der 49-Jährige.

Schwartz hadert jedoch etwas mit der Stimmung im Umfeld. "Dass es schon nach dem zweiten Spieltag Gegenwind gegeben hat, stimmt mich schon bedenklich", sagte er. Es gehe nicht um seine Person, sondern um den Club.


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