Nürnberg
Drogenhandel

Razzia in Nürnberg: Mutmaßlicher Drogenhändler in der Südstadt festgenommen

Erfolgreiche Razzia in Nürnberg: Dort konnten Beamten der örtlichen Polizei einen mutmaßliche Drogenhändler samt Komplizin in der Nürnberger Südstadt festnehmen. Ob es zur Verurteilung kommt, steht noch aus.
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Bei dem mutmaßlichen Täter und seiner Komplizin wurden wie erwartet Drogen bei der Razzia gefunden. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa
Bei dem mutmaßlichen Täter und seiner Komplizin wurden wie erwartet Drogen bei der Razzia gefunden. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa

Die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg haben am Mittwoch einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Gegen ihn stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Antrag auf Erlass eines Haftbefehls.

Vermeidlicher Drogenhändler wehrt sich bei Festnahme in Nürnberger Südstadt

Im Rahmen eines Einsatzes der Nürnberger Polizei hielten sich die Beamten vor einer Wohnung in der Nürnberger Südstadt auf. Ziel war es, einen 24-Jährigen festzunehmen, der mutmaßlich mit Drogen handeln soll. Dies ergaben zuvor durchgeführte Ermittlungen der Nürnberger Drogenfahnder.

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Gegen 19.15 Uhr betraten sowohl der 24-Jährige als auch seine 26-jährige Begleiterin das Anwesen. Die Beamten griffen zu und nahmen beide mit sofortiger Wirkung fest. Während sich die Frau nahezu widerstandslos ins Fahrzeug bringen ließ, wehrte sich der 24-Jährige heftig. Der vermeintliche Täter trat um sich und versuchte auf die Beamten einzuschlagen. Erst mit der Unterstützung weiterer Beamten gelang die endgültige Festnahme.

Drogensuche erfolgreich: 24-jährigem Täter droht Haftbefehl

Bei beiden Beschuldigten wurden wie erwartet entsprechende Drogen gefunden. Die 26-jährige Frau konnte nach vorläufigem Abschluss der Sachbearbeitung wieder entlassen werden. Ihr Komplize wird einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Ermittlungsverfahren wegen zahlreich begangener Straftaten, insbesondere wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelrecht, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung (ein Beamter wurde leicht verletzt, blieb aber dienstfähig) wurden eingeleitet.

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