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Nürnberg
Kriminalität

Prostituiertenmörder von Nürnberg: Er wollte die Gefängnispsychologin in seine Gewalt bringen

Der Prostituiertenmörder von Nürnberg ist erneut angeklagt: Er soll versucht haben, die Gefängnispsychologin in seine Gewalt zu bekommen. Das Ziel: Hafterleichterungen.
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Der verurteilte Prostituiertenmörder von Nürnberg  ist wegen Menschenraubs angeklagt: Angeblich wollte er die Gefängnispsychologin in seine Gewalt bekommen, um Hafterleichterungen zu erzwingen. Symbolfoto: Matthias Hoch
Der verurteilte Prostituiertenmörder von Nürnberg ist wegen Menschenraubs angeklagt: Angeblich wollte er die Gefängnispsychologin in seine Gewalt bekommen, um Hafterleichterungen zu erzwingen. Symbolfoto: Matthias Hoch

Rund zehn Monate nach seiner Verurteilung muss sich der zweifache Nürnberger Prostituiertenmörder von Dienstag an erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem in einer Nürnberger Haftanstalt einsitzenden 23-Jährigen versuchten Menschenraub vor. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte er vorgehabt, eine Gefängnispsychologin in seine Gewalt zu bringen, um Hafterleichterungen zu erzwingen. Angeblich wollte er das Computerspiel "World of Warcraft" im Gefängnis zocken.

Allerdings sei es bei den Plänen geblieben: Denn ein Vollzugsbeamter hatte die Therapeutin vorsichtshalber in die Zelle des Häftlings begleitet. Hinweise auf die Tatpläne habe später ein Mithäftling des 23-Jährigen geliefert, berichtete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 23-Jährige war im Juni 2018 wegen der Ermordung von zwei Nürnberger Prostituierten zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

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