Nürnberg
Schüsse

Polizei-Großeinsatz in Franken: Mann (50) holt nach Streit Pistole und schießt

Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen 50-jährigen Mann. Nach einem Streit hatte er eine Pistole geholt und Schüsse abgefeuert.
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Wegen eines Streits setzte ein 50-jähriger Mann in Nürnberg Schüsse ab. Es folgte ein Großeinsatz der Polizei. Symbolfoto: Christopher Schulz
Wegen eines Streits setzte ein 50-jähriger Mann in Nürnberg Schüsse ab. Es folgte ein Großeinsatz der Polizei. Symbolfoto: Christopher Schulz

Schüsse in Nürnberg lösen Polizeieinsatz aus: In Nürnberg kam es laut in der Nacht auf Freitag (30. August 2019) in Nürnberg-Muggenhof zu einem Großeinsatz der Polizei.

Streit in Nürnberg: Mann schießt in die Luft

Kurz nach Mitternacht stritten und beleidigten sich in der Muggenhofer Straße ein 50-jähriger Mann und drei noch Unbekannte, berichtet die Polizei. Als zwei weitere Personen hinzukamen, um nach dem Rechten zu sehen, holte der 50-Jährige eine Schusswaffe und schoss damit in die Luft. Daraufhin flüchteten die fünf Personen, sollen aber von dem 50-Jährigen kurz verfolgt worden sein.

Auch in Schwabach kam es kürzlich zu einem Großeinsatz - im Zuge eines Nachbarschaftsstreits hatte eine unbekannte flüssige Substanz für mehrere Verletzte gesorgt .

Wenig später wurde die Polizei gerufen. Rund 25 Beamte der Nürnberger Polizei, darunter auch Diensthundeführer, rückten an und riegelten zunächst das betreffende Gelände ab und machten sich auf die Suche.

Polizei riegelt Gelände ab - und findet Mann mit Schusswaffe

Die Polizei fand den Mann schließlich in einem Gebäude, auf dem Tisch vor ihm lag die Schusswaffe. Der Mann reagierte, als die Polizei ihn ansprach und ließ sich auch widerstandslos festnehmen. Ein Alkoholtest ergab, dass der Mann einen Promillewert deutlich über 2,0 hatte.

Der Mann konnte für die Waffe eine Erlaubnis vorweisen. Nach einer Kontrolle, fanden die Polizisten eine weitere Waffe, für die eine Erlaubnis vorlag, sowie mehrere Hundert Schuss Munition. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz.

 

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