Nürnberg
Nürnberger Weihnachtsmarkt

Christkindlesmarkt in Nürnberg 2018 ist eröffnet: mobile Christbäume sorgen für Sicherheit

Der traditionelle Nürnberger Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt hat am Freitag mit schlechtem Wetter, aber tausenden Besuchern eröffnet. Mehr als zwei Millionen Besucher aus aller Welt werden erwartet. Für die Buden auf dem Markt gelten auch in diesem Jahr strenge Regeln.
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Bei der Eröffnung des Weihnachtsmarkts in Nürnberg 2018: Die zweijährige Amtszeit des Nürnberger Christkindes Rebecca Ammon geht nach diesem Weihnachten zu Ende. Foto: Daniel Karmann/dpa
Bei der Eröffnung des Weihnachtsmarkts in Nürnberg 2018: Die zweijährige Amtszeit des Nürnberger Christkindes Rebecca Ammon geht nach diesem Weihnachten zu Ende. Foto: Daniel Karmann/dpa

Das ist der offizielle Start in die Adventszeit: Kurz vor dem ersten Advent hat der Nürnberger Christkindlesmarkt 2018 am Freitagnachmittag (30.11.2018) eröffnet. Das Wichtigste zum Thema Anreise, besonderen Ständen, Übernachtungen und dem Sicherheitskonzept hat infranken.de hier zusammengefasst.

Prolog an der Frauenkirche

Tausende Besucher trotzten dem Regen und lauschten am frühen Abend dem Prolog des Christkinds auf der Empore der Frauenkirche. Die 18-jährige Rebecca Ammon sprach die Eröffnungsworte, ein mehrstrophiges Weihnachtsgedicht, vor den Besuchern. Das hatte sie schon 2017 getan - nun ist ihre zweijährige Amtszeit vorbei, im kommenden Jahr wird ein neues Christkind auserkoren.

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Mehr als zwei Millionen Besucher aus aller Welt zieht der Nürnberger Christkindlesmarkt jedes Jahr an; er ist zusammen mit dem Dresdner Striezelmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Für Gestaltung und Sortiment der Buden auf dem erstmals 1628 schriftlich erwähnten Markt gelten strenge Regeln: Sie machen nach Überzeugung der Stadt das besondere Flair aus. Ob es erlaubt, seine Glühwein-Tassen nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch einfach einzupacken, erfahren Sie hier.

Nur echtes Tannengrün in Nürnberg

Charakteristisch für die mehr als 180 Buden des "Städtleins aus Holz und Tuch" sind die rot-weißen Stoffdächer. Als Schmuck ist nur echtes Tannengrün erlaubt. An den Ständen gibt es unter anderem Nürnberger Bratwürste, Lebkuchen, Rauschgoldengel und "Zwetschgenmännle" - kleine Figuren aus Dörrobst.

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Für Sicherheit sorgen sollen mobile Christbäume, die - anstelle von Betonpollern - kleinere Zufahrtswege blockieren. Die Altstadt ist an vielen Stellen sehr verwinkelt, so dass man hier nach Angaben des Bürgermeisteramtes kaum mit hoher Geschwindigkeit auf den Markt zufahren kann. Wo dies möglich sei, stelle die Polizei wieder große Fahrzeuge in den Weg.

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Der Prolog des Christkinds im Engelskostüm mit goldfarbener Krone und Flügeln nimmt Bezug auf das Jahr 1948, als es erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder einen Christkindlesmarkt gab. Die Rede endet mit den Worten: "Ihr Herrn und Frau'n, die ihr einst Kinder wart, seid es heut wieder, freut euch in ihrer Art. Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein."

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