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Nürnberg: Verkehrsfreigabe Brücke Klenzestraße

Verkehrsfreigabe Brücke Klenzestraße Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) hat die Brückenbauarbeiten für den Ersatzneubau über die Gleisanlagen der Bahn an der Klenzestraße in der Rangierbahnhof-Siedlung nach einjähriger Bauzeit abgeschlossen.
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Verkehrsfreigabe Brücke Klenzestraße

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) hat die Brückenbauarbeiten für den Ersatzneubau über die Gleisanlagen der Bahn an der Klenzestraße in der Rangierbahnhof-Siedlung nach einjähriger Bauzeit abgeschlossen. Die Verkehrsfreigabe erfolgt am Freitag, 17. Mai 2019.

Mit dem Neubau wird die seit 2006 bestehende Gewichtsbeschränkung auf 2,8 Tonnen beseitigt. Der Verkehr wird nun wieder ausschließlich über die Klenzestraße geführt. Die Wegführung über die Münchener Straße und den Robert-Schedl-Weg für den Anliefer- und Auto-Verkehr wird gesperrt und ist dann nur noch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer möglich.

Bei der neuen Brücke handelt es sich um eine weitgehend vorbildgerechte Wiederherstellung des historischen Bauwerks von 1937. Die sogenannte Replik-Konstruktion wurde im Vorfeld des Neubaus mit der Denkmalschutzbehörde abgesprochen.

Die Brücke Klenzestraße über die Bahnanlagen wurde damals zusammen mit einem Gebäude für die Reichsbahn als zusätzliche Haltestelle ?Zollhaus? für die NS-Reichsparteitage geplant und errichtet. Das bestehende Bauwerk wurde im Jahr 2010 aufgrund der Architektur als bauliches Zeugnis der Umsetzung der ?Neuen Sachlichkeit? in Verbindung mit dem Haltestellengebäude vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Denkmal eingestuft und in die Denkmalliste Bayern aufgenommen. Die Kosten des Neubaus betragen insgesamt 4 050 000 Euro.


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