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Nürnberg: Podiumsdiskussion zum NSU-Urteil

Podiumsdiskussion zum NSU-Urteil Unter dem Titel ?NSU ? Das Urteil und die Konsequenzen für die gesellschaftliche Kultur in Nürnberg? findet am Montag, 23. Juli 2018, um 19 Uhr im Kulturladen Loni-Übler-Haus, Marthastraße 60, eine Diskussionsveranstaltung statt.
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Podiumsdiskussion zum NSU-Urteil

Unter dem Titel ?NSU ? Das Urteil und die Konsequenzen für die gesellschaftliche Kultur in Nürnberg? findet am Montag, 23. Juli 2018, um 19 Uhr im Kulturladen Loni-Übler-Haus, Marthastraße 60, eine Diskussionsveranstaltung statt. Veranstalter sind das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, der Rat für Integration und Zuwanderung und der Kulturladen Loni-Übler-Haus. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Zuge des Bundesprogramms ?Demokratie leben!?.

Auch nach dem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München bleiben viele Fragen offen, die der Prozess nicht beantworten konnte. Das OLG München hat am 11. Juli 2018 nach 437 Verhandlungstagen sein Urteil über die Angeklagten im NSU-Prozess gesprochen, das in weiten Teilen der Gesellschaft mit Befriedigung aufgenommen wurde. Dennoch kann in keiner Weise von einem Abschluss unter dieses schreckliche Kapitel, auch der jüngsten Nürnberger Geschichte, gesprochen werden. ?Nicht nur die Angehörigen der Opfer dringen auf weitere Aufklärung, vor allem darf das Urteil keine gesellschaftliche Selbstentlastung bedeuten. Die Aufarbeitung des gesellschaftlichen Klimas, das diese Taten möglich gemacht hat, muss ebenso weitergehen, wie der entschlossenen Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus und zwar im Schulterschluss aller demokratischen Kräfte?, sagt Martina Mittenhuber, Leiterin des städtischen Menschenrechtsbüros.

Wie dies Nürnberg gelingen kann, darüber diskutieren unter der Moderation von Leyla Fröhlich-Güzelsoy im Kulturladen Loni-Übler-Haus Alev Bahadir, Vorstandsmitglied der Föderation der Demokratischen Arbeitervereine (DIDF) Nürnberg und Geschäftsführerin der DIDF-Jugend Bayern, Stephan Doll, Geschäftsführer des DBG Mittelfranken und Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, Dimitrios Krikelis, Vorsitzender des Nürnberger Rats für Integration und Zuwanderung, Jonas Miller, Journalist und Fotograf, Mitglied des Rechercheteams des Bayerischen Rundfunks und der ?Nürnberger Nachrichten? zum NSU-Prozess, Daniel Schmidt vom Verein ?Das Schweigen durchbrechen?, Lemia Yiyit, stellvertretende Vorsitzende des Nürnberger Rats für Integration und Zuwanderung sowie Delegierte bei AGABY ? Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns. maj


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