Nürnberg

Nürnberg: N2025: Jugendliche aus der Region entwickeln Spiele

N2025: Jugendliche aus der Region entwickeln Spiele Am vergangenen Wochenende ist in Nürnberg und der Europäischen Metropolregion Nürnberg ein regionales Spieleentwicklungsprojekt unter dem Titel ?gameON2025? gestartet.
Artikel drucken Artikel einbetten

N2025: Jugendliche aus der Region entwickeln Spiele

Am vergangenen Wochenende ist in Nürnberg und der Europäischen Metropolregion Nürnberg ein regionales Spieleentwicklungsprojekt unter dem Titel ?gameON2025? gestartet. In den Städten Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Schwabach und im Landkreis Roth entwickeln Jugendliche und junge Erwachsene von Februar bis September 2019 unter professioneller Anleitung und in Workshop-Atmosphäre digitale Spiele. ?gameON2025? ist ein Pilotprojekt der Bewerbung Nürnbergs um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Alle Workshop-Termine und die jeweiligen Ansprechpersonen sind auf der Projektwebsite www.gameon2025.de zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei den Spielen handelt es sich um sogenannte ?local based games?, also ortsbasierte Spiele, bei denen junge Menschen sich mit den jeweiligen Orten beschäftigen und sich anschließend Spielideen dazu ausdenken. Bei ?gameON2025? soll es für die junge Generation um bedeutungsvolle Orte und Räume gehen, mit denen sie sich während der Entwicklung intensiv und reflektiert auseinandersetzen.

Die digitalen Spiele sollen bis zum Herbst 2019 fertig sein ? jede und jeder kann sie dann nach ihrer Veröffentlichung kostenfrei herunterladen, selbst spielen und dabei Orte neu entdecken und erfahren. Die Spiele sollen durch ihren partizipativen Charakter in der Entwicklung und der Rezeption den Gedanken des Miteinanders transportieren und umsetzen. Das Projekt wird von der Kulturhauptstadt-Bewerbung Nürnbergs vorangetrieben, da sowohl das Thema Spielen als auch der partizipative Aspekt des Projekts für die Bewerbung zentral sind.

Die Teilnehmenden der Workshops lernen bei dem Projekt an insgesamt sechs Tagen Grundlagen des Game-Designs und der Spieleentwicklung kennen und werden von dem erfahrenen Experten für Gamification und Playful Participation Christoph Deeg und eingearbeiteten Trainerinnen und Trainern begleitet: ?Was am Ende der Workshops herauskommt, wissen wir selbst noch nicht. Aber genau dies macht den Reiz aus: Die Jugendlichen können selbst bestimmen, wie sie die Spiele gestalten?, so Deeg.

Die Bewerbung Nürnbergs um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 setzt sich im Themenschwerpunkt ?exploring reality ? Welt als Aufgabe? mit Weltaneignung und Weltgestaltung auseinander und widmet sich hierbei auch explizit dem Thema Spiel(en). Dazu Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt Europas 2025: ?Das Spielen hat in Nürnberg und in der Metropolregion eine lange Tradition. Schon im 18. Jahrhundert war die Stadt durch das Spielzeughandwerk geprägt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Spielzeugstadt mit internationalem Rang. Das Spiel, beziehungsweise Spielzeug, wurde zu einem Markenzeichen der Stadt und spielte auch in der Region eine herausragende Rolle. Mit dem ?local based game?-Projekt ?gameON2025? soll jetzt daran angeknüpft werden, denn es verbindet sowohl während der Konzeptionierung als auch während des Spielens Jugendliche miteinander. Sie sollen dadurch ihre (Um)Welt spielerisch entdecken und kennenlernen, sich vernetzen und vor allem Spaß haben.?

An der Umsetzung des Projekts sind neben Christoph Deeg und dem Bewerbungsbüro zahlreiche weitere Partner beteiligt: Stadt Bamberg, Offene Jugendarbeit Bamberg, Stadt Bayreuth, Wundersam anders e. V., Stadt Erlangen, E-Werk, Stadt Fürth, Jugendmedienzentrum Connect, Landkreis Roth, Kreisjugendring Roth, Stadt Nürnberg, Aktivspielplatz Gostenhof, Haus des Spiels, Südpunkt, Theater Mummpitz, Stadt Schwabach, Stadtjugendring Schwabach. jos


Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Nürnberg
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren