Nürnberg

Mann stellt sich Einsatzkräften in den Weg - und attackiert Feuerwehrmann

Ein 36-Jähriger hat Kräfte der Feuerwehr auf ihrem Weg zum Einsatz behindert. Danach griff der aggressive Mann einen der Feuerwehrleute an, sodass dieser nicht mehr dienstfähig war.
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In Nürnberg hat sich ein 36-jähriger Mann Einsatzkräften in den Weg gestellt und einen Feuerwehrmann attackiert. Symbolfoto: ASSY/pixabay.com
In Nürnberg hat sich ein 36-jähriger Mann Einsatzkräften in den Weg gestellt und einen Feuerwehrmann attackiert. Symbolfoto: ASSY/pixabay.com

Feuerwehr angegriffen und behindert: Am Montagabend (06.01.2020) behinderte in Nürnberg ein 36-jähriger Mann mehrere Feuerwehrfahrzeuge auf ihrer Einsatzfahrt. Anschließend griff er einen Feuerwehrmann an und verletzte ihn, berichtet die Polizei.

36-Jähriger stellt sich Feuerwehr in den Weg

Gegen 21.30 Uhr musste die Feuerwehr vom Jakobsplatz zu einem dringenden Einsatz ausrücken. Die Fahrzeuge waren mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. In der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße stellte sich der 36-Jährige mutwillig in den Weg und hinderte die Einsatzkräfte an der Weiterfahrt.

Die Einsatzkräfte forderten den Mann mehrfach auf, aus dem Weg zu gehen. Doch der aggressive 36-Jährige reagierte nicht. Daher schoben ihn die Feuerwehrmänner zur Seite, um ihren Einsatz fortsetzen zu können.

Mann greift Feuerwehrmann an - nicht mehr dienstfähig

Daraufhin griff der Mann einen der Einsatzkräfte an: Als der Feuerwehrmann wieder einsteigen wollte, schlug ihm der Angreifer die schwere Fahrzeugtür gegen den Arm. Der Feuerwehrmann erlitt dabei so schwere Armverletzungen, dass er nicht mehr weiter dienstfähig war.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm den Angreifer fest. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs ein. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Beschuldigten.

Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes wurde er bis zur richterlichen Anhörung in einer Fachklinik untergebracht. Er wird im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.

In Nürnberg häufen sich indes die Fälle von vergifteten Hundeködern. Der Polizei liegen Hinweise auf einen Mann vor, der möglicherweise hinter den Taten steckt. Deshalb suchen die Ermittler nun nach Zeugen, die den potenziellen Hundehasser kennen.

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