Nürnberg
Festnahme

Nürnberg: Mann greift bei Festnahme Polizisten an - Fahrrad und Roller beschädigt

Ein 34-Jähriger tritt im Streit mit einer Bekannten gegen einen Roller und ein Fahrrad. Nachdem die beiden geflüchtet sind, kommt es doch zur Festnahme und der Mann greift die Polizisten an.
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Der 34-Jährige wurde, nachdem er gegen das Fahrrad und den Roller getreten hatte, von der Polizei vorläufig festgenommen. Symbolfoto: Bundespolizei
Der 34-Jährige wurde, nachdem er gegen das Fahrrad und den Roller getreten hatte, von der Polizei vorläufig festgenommen. Symbolfoto: Bundespolizei

Um einen 34-jährigen Mann zu beruhigen waren am Freitagmorgen, dem 17. Mai, gleich mehrere Polizeibeamte in Nürnberg notwendig. Gegen 20.30 Uhr am Donnerstagabend kam es zwischen dem Mann und seiner Bekannten im Kirchenweg zum Streit.

Nürnberg: Mann tritt während Streit gegen Roller und Fahrrad

In seinem Zorn stieß der Mann sowohl gegen einen Roller als auch gegen ein Fahrrad das umfiel, wie eine aufmerksame Zeugein der Polizei berichtete. Das Duo flüchtete und die Polizei leitete die Fahndung ein.

Gegen 21 Uhr wurde die Polizei von einem Taxifahrer verständigt, der mit zwei Fahrgästen Probleme hatte, die ihre Fahrt nicht bezahlen konnten.

Die Streife fuhr zu dem Taxifahrer in der Schlotfegergasse, um ihm bei den Schwierigkeiten mit dem Paar zu helfen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um die gesuchten Personen aus dem Kirchenweg handelte.

Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Daraufhin griff er die Beamten an und leistete heftigen Widerstand. Durch die Unterstützung weiterer Polizisten konnte der Mann überwältigt und zur Dienststelle gefahren werden.

Während der Sachbearbeitung und der von der Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme schlug der Mann ständig um sich, beleidigte und bespuckte die Polizisten. Der Beschuldigte musste schließlich bis zu seiner Beruhigung in einer Zelle untergebracht werden und wurde danach entlassen.

Wie sich herausstellte laufen gegen den Mann bereits mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Bei seinem Widerstand verletzte sich der 34-Jährige jedoch nur selbst.

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