Nürnberg
Einsatz

Nürnberg: Mann (21) ignoriert Platzverweise am Hauptbahnhof und verletzt vier Polizisten

Nach einem Einsatz am Nürnberger Hauptbahnhof hat ein betrunkener Mann vier Polizisten verletzt. Zuvor hatte der 21-Jährige drei Platzverweise ignoriert, dann griffen die Beamten durch.
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Drei Platzverweise am Nürnberger Hauptbahnhof ignoriert: Am Dienstag nahm die Polizei einen betrunkenen Mann fest. Symbolfoto: Bundespolizei
Drei Platzverweise am Nürnberger Hauptbahnhof ignoriert: Am Dienstag nahm die Polizei einen betrunkenen Mann fest. Symbolfoto: Bundespolizei

Ein 21-jähriger Mann aus Forchheim sorgte am Dienstagabend (13. August 2019) für viel Ärger am Nürnberger Hauptbahnhof. Vier Beamte wurden verletzt, teilt die Polizei mit.

Polizei: "Offensichtlich Hauptbahnhof mit Bar verwechselt"

Gegen 20 Uhr kontrollierte die Polizei den Mann zum ersten Mal. Er belästigte gerade Reisende und schrie herum. "Da der junge Mann offensichtlich den Hauptbahnhof mit einer Bar verwechselte und keine Reiseabsichten hatte, erteilten ihm die Beamten einen Platzverweis für das Bahnhofsareal", berichtet die Polizei.

Nur eineinhalb Stunden später trafen ihn die Beamten wieder am Haupteingang. Sie erinnerten ihn an seinen Platzverweis und erklärten ihm, dass dieser auch mit Zwang durchgesetzt werden könne.

Eine halbe Stunde später, um kurz vor 23 Uhr, betrank sich der 21-Jährige am Hauptportal des Hauptbahnhofs. Er hatte die Platzverweise ignoriert und schrie wieder umher.

21-Jähriger schlägt und beleidigt Polizisten

Nun griff die Polizei durch und nahm ihn mit. Auf dem Weg zur Dienststelle wurde der Mann gewalttätig, schlug mehrfach nach den Polizisten und beleidigte und bedrohte sie aufs Gröbste. Drei Bundespolizisten erlitten durch die Schläge und Tritte Hämatome sowie Abschürfungen, ein Beamter verletzte sich an der Schulter. Alle Polizisten können weiterhin arbeiten.

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein.

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