Nürnberg

Nürnberg: Märchenmotive in der Kunstvilla

Märchenmotive in der Kunstvilla Zur ?Woche der Brüderlichkeit? findet am Mittwoch, 24. Juli 2019, um 18.30 Uhr eine Spezialführung mit dem Architekturhistoriker Sebastian Gulden in der Kunstvilla, Blumenstraße 17, statt.
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Märchenmotive in der Kunstvilla

Zur ?Woche der Brüderlichkeit? findet am Mittwoch, 24. Juli 2019, um 18.30 Uhr eine Spezialführung mit dem Architekturhistoriker Sebastian Gulden in der Kunstvilla, Blumenstraße 17, statt. In seiner einstündigen Führung stellt Gulden mit der Hausgeschichte der Kunstvilla eng verbundenen Exponate und Ausstattungsdetails vor.

Das Museum hat als repräsentativer Villenbau des späten 19. Jahrhunderts seine einst reiche Innenausstattung fast vollständig verloren, darunter ein motivisches Glasfenster im Foyer, das Putti in einer Waldlichtung zeigt. Erhalten hat sich jedoch eine ganzflächige Wandgestaltung im Zwergenzimmer, die nach Motiven des Plauener Künstlers Hermann Vogel (1854-1921) gestaltet ist. Es ist die einzige erhaltene vollständige Raumausmalung der Zeit um 1900 in Nürnberg.
Im Herbst 2018 stifteten Nachfahren der jüdischen Erbauerfamilie der Kunstvilla zudem ein Papiertheater, das ihre Vorfahren mit in die Emigration nach Amerika genommen hatten. Das Papiertheater ?Thalia? entstand um 1900 und gehörte einst den zehn Kindern von Pauline Hopf (1853-1922), die in der Blumenstraße 11 aufwuchs und eine Cousine des Erbauers der Kunstvilla Emil Hopf (1860-1920) war. Das imposante Theater umfasst zahlreiche Kulissen und Texthefte nach Grimms Hausmärchen.

Die Teilnahme an der Führung kostet 3 Euro inklusive Eintritt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. alf


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