Nürnberg
Wettrennen

Nürnberg: Männer liefern sich illegales Autorennen - direkt vor den Augen der Polizei

In Nürnberg haben sich zwei Männer ein illegales Wettrennen mit ihren hochmotorisierten Autos geliefert. Blöd für die Rennteilnehmer: Genau hinter ihnen fuhr eine Zivilstreife der Verkehrspolizei.
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Zwei Männer (28 und 26 Jahre alt) haben sich in Nürnberg ein illegales Wettrennen geliefert. Dumm nur, dass eine Zivilstreife der Polizei direkt hinter ihnen fuhr. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa
Zwei Männer (28 und 26 Jahre alt) haben sich in Nürnberg ein illegales Wettrennen geliefert. Dumm nur, dass eine Zivilstreife der Polizei direkt hinter ihnen fuhr. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Im Osten Nürnbergs haben sich zwei junge PS-Junkies ein am Dienstagabend (22.01.2019) ein illegales Wettrennen mit ihren hochmotorisierten Fahrzeugen geliefert. Zum Glück war die Polizei direkt dahinter unterwegs und beendete das Treiben prompt.

Gegen 20.30 Uhr standen ein 28-Jähriger mit seinem Audi (272 PS) und ein 26-Jähriger mit seinem BMW (184 PS) bei Rotlicht an der Lichtzeichenanlage der Kreuzung Regensburger Straße/Ben-Gurion-Ring in Fahrtrichtung Valznerweiherstraße. Als die Ampel auf Grün umschaltete, drückten beide Kraftfahrer aufs Gaspedal und fuhren um die Wette. Dummerweise - jedenfalls aus Sicht der Beteiligten - fuhr hinter ihnen eine Zivilstreife der Nürnberger Verkehrspolizei und hielt, so gut es eben ging, Anschluss an die beiden Boliden.

Nach etwa einem Kilometer, kurz vor der Kreuzung Valznerweiherstraße/Hans-Kalb-Straße/Regensburger Straße gab sich der BMW-Fahrer geschlagen und verringerte seine überhöhte Geschwindigkeit. Kurz danach hielten die Beamten beide Fahrzeuge an und führten eine entsprechende Kontrolle durch.

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Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellten die Polizisten beide Führerscheine sicher. Ihre Besitzer wurden darüber belehrt, dass sie bis auf Weiteres keine Kraftfahrzeuge mehr führen dürfen.

Gegen die Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es laut Polizei nicht.

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