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Nürnberg: Internationales Jugendcamp 2025: ?Gemeinsam in Europa 2025 ? Youth United N2025?

Internationales Jugendcamp 2025: ?Gemeinsam in Europa 2025 ? Youth United N2025? Der Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KJR) plant gemeinsam mit der Stadt Nürnberg und dem Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025 ein internationales Jugendcamp.
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Internationales Jugendcamp 2025: ?Gemeinsam in Europa 2025 ? Youth United N2025?

Der Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KJR) plant gemeinsam mit der Stadt Nürnberg und dem Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025 ein internationales Jugendcamp. Zum Camp ?Gemeinsam in Europa 2025 ? Youth United N2025? im Jahr 2025, dem möglichen Kulturhauptstadtjahr Nürnbergs, werden 200 Jugendliche aus allen Partnerstädten Nürnbergs und aus den Partnerregionen Mittelfrankens kommen. Als Vorbereitung findet von Samstag bis Donnerstag, 20. bis 25. Juli 2019, ein Internationaler Workshop zum Thema Jugendkulturen in Europa und in der Welt statt. Inhaltlicher Auftakt sind zwei Impulsreferate am Montag, 22. Juli, um 10 Uhr im Haus ?eckstein?, Burgstraße 1-3. Die Auftaktveranstaltung ist für alle Fachkräfte der Jugend(kultur)arbeit geöffnet.

Den ersten Vortrag hält Prof. Dr. Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros N2025. Er trägt die Bewerbungsmotive der Stadt Nürnberg vor und hat dabei besonders die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Blick. Florian Wagener vom Verein ?Cultures Interactive? aus Berlin setzt in seinem multimedialen Impulsvortrag ?Jugendkulturen im Fokus Europa? auf Jugendthemen wie Hiphop, den Social-Media-Kanal Youtube oder jugendliche Fußballfans.

Der Workshop
Die Jugendherberge und das Haus der Evangelischen Kirche ?eckstein?, das Klassik Open Air im Luitpoldhain und der KJR-Turm ?Tratzenzwinger?, der Z-Bau und das ?Kulturhauptstädtla? vor dem Schauspielhaus werden einige der Orte kultureller Begegnung sein für Fachkräfte der Jugendarbeit aus Nürnberg und aus den Partnerstädten. Ziel ist es, während des Workshops gemeinsame Projekte für das Camp in 2025 zu entwickeln.

Das Camp 2025
200 Jugendliche aus aller Welt werden sich während des Camps kennenlernen, ihre Stadt und ihr Land vorstellen und sich über Jugendkultur austauschen ? und somit die Städte- und Regionenpartnerschaften vertiefen und neu beleben.

Ebenso soll der Jugendaustausch zwischen Nürnberg und seinen Partnerstädten noch weiter und nachhaltig verbessert werden. Den Workshop veranstalten KJR, das Jugendamt der Stadt Nürnberg, das Bewerbungsbüro N2025 und das Amt für Internationale Beziehungen.

Die Themen
Die drei Themen der Kulturhauptstadt-Bewerbung Nürnbergs stehen im Mittelpunkt des Austauschs. Über folgende Fragen wird nachgedacht:

1) Von der Erinnerungskultur zu den Menschenrechten ? Was haben Menschenrechte mit dem eigenen Leben zu tun? An was erinnert man sich, wofür und wie soll die Gesellschaft weiter mit der Erinnerung umgehen? Was kann Nürnberg dazu beitragen? Wie und an was wird in den beteiligten Städten mit jeweils individueller Geschichte erinnert? Was verbindet die Menschen und welche Schlüsse können sie heute daraus ziehen?

2) Wie führt der Mensch im 21. Jahrhundert ein sinnerfülltes, produktives und gutes Leben? Dies ist eine Frage, die sich besonders junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf oft stellen. Dabei fragen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie sich eigentlich die Welt aneignen? Dies geschieht im Alltag auch in den Bereichen Arbeiten, Lernen, Spielen. Arbeit ist nicht nur Erwerbstätigkeit, sondern auch ein Gestaltungsmodus von Lebenswirklichkeit. Ein weiterer Aspekt ist das Spiel: Spielend eignet sich der Mensch die Welt an, im Spiel entwickelt sich Persönlichkeit. Und was bedeutet Wissensvermittlung heute? Wie gestaltet sich der Zugang zu Wissen überhaupt? Und welche Rolle spielen Jugendkulturen und urbane Subkulturen bei den Möglichkeiten der Weltgestaltung?

3) Partizipation Jugendlicher bei der Entwicklung der Stadt ? Wie sieht die Stadt in der superdiversen Gesellschaft aus, in der junge Menschen leben wollen? Wie können sie sich einbringen? Wie ist das in den Partnerstädten ? wie können sie vielleicht gemeinsam etwas voranbringen? jos

Weitere Informationen:

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Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Nürnberg
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