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Nürnberg: Hundepflegerin will Tier nicht mehr an Besitzerin herausgeben - Prozess vor Gericht

Richter in Nürnberg hatten einen kuriosen Prozess: Zwei Frauen stritten sich darum, wem ein Bearded-Collie gehört. Die Untermieterin der Besitzerin wollte den Hund nicht mehr herausgeben, nachdem sie sich um ihn gekümmert hatte.
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Mit der Frage, wem ein Bearded-Collie wirklich gehört, beschäftigte sich ein Nürnberger Gericht. Die rechtmäßige Besitzerin war erkrankt, so dass sich deren Untermieterin um den Hund kümmerte. Symbolbild: Kaz/pixabay.com
Mit der Frage, wem ein Bearded-Collie wirklich gehört, beschäftigte sich ein Nürnberger Gericht. Die rechtmäßige Besitzerin war erkrankt, so dass sich deren Untermieterin um den Hund kümmerte. Symbolbild: Kaz/pixabay.com

Zwei Frauen haben sich laut der deutschen Presseagentur (dpa) vor Gericht darum gestritten, wem ein Hund gehört. Die rechtmäßige Besitzerin des Tieres war erkrankt. Während der Erkrankung nahm sich die Untermieterin des Bearded-Collies an. Nachdem die rechtmäßige Besitzerin wieder gesund war, wollte die Untermieterin den Hund nicht mehr herausgeben.

Besitzerin zog vor Gericht

Das sorgte für Ärger zwischen den beiden Frauen. Aus der Situation wurde ein Rechtsstreit. Die Besitzerin klagte um ihr Haustier. Die Hundesitterin forderte im Prozess mehr als 2100 Euro für Futter, Fellpflege, Physio und Medikamente von der Besitzerin.

Das Gericht kam der Forderung allerdings nicht in ihrer Gänze nach. Statt der angesetzten 2100 Euro muss die Besitzerin der Untermieterin 430 Euro für Medikamente erstatten. Außerdem geht der Hund an seine rechtmäßige Besitzerin zurück.

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