Nürnberg

Nürnberg: ?Faszination Japan!? in der Kunstvilla geht zu Ende

Am Sonntag, 24. Februar 2019, endet die Ausstellung ?Faszination Japan! Im Spiegel Nürnberger Künstlerinnen und Künstler?, die der Kunstvilla in der Blumenstraße 17 mit bislang rund 4 000 Besucherinnen und Besuchern einen wahren Publikumserfolg beschert hat.Keine Frage: Japan ist gerade ?in?, nicht nur was Essen und Life-Style betrifft.
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Am Sonntag, 24. Februar 2019, endet die Ausstellung ?Faszination Japan! Im Spiegel Nürnberger Künstlerinnen und Künstler?, die der Kunstvilla in der Blumenstraße 17 mit bislang rund 4 000 Besucherinnen und Besuchern einen wahren Publikumserfolg beschert hat.

Keine Frage: Japan ist gerade ?in?, nicht nur was Essen und Life-Style betrifft. Die von der Leiterin der Kunstvilla, Andrea Dippel, kuratierte Ausstellung zeigt elf künstlerische Positionen, die von Kunst und Kunstgewerbe aus Fernost inspiriert sind. Dabei richtet sich das Interesse der Nürnberger Künstlerinnen und Künstler auf Mustersammlungen etwa zu Familienwappen und Schwertstichblättern ebenso wie auf die Aneignung japanischer Kulturtechniken wie dem Origami und dem Ikebana.

Die Werke von Udo Kaller, Hubertus Hess, Fred Ziegler und Christian Faul beruhen auf der Neuinterpretation teils jahrhundertealter japanischer Motive, während Margarete Schrüfer historische Faltanleitungen überarbeitet und aus planen Papieren dreidimensionale Objekte schafft. Hans Karl Kandel verdankt den konzentrierten Herstellungsprozess seiner Plastiken, deren Oberflächen er besondere Aufmerksamkeit widmet, japanischen Vorbildern ebenso wie die Gemälde von Hjalmar Leander Weiss und Günter Paule mit buddhistischen Vergänglichkeitsmotiven spielen. Bernd Klötzer hingegen fand in dem japanischen Bildhauer Giro Naïto bereits in den 1980er-Jahren einen Geistesverwandten, dem er im Rahmen der Ausstellung eigens eine Hommage verfasste. Zum absoluten Publikumsliebling wurde allerdings die Arbeit ?Su-shi? von Benjamin Zuber, dem jüngsten Ausstellungsteilnehmer. Seine Installation von 2011 verblüfft durch die verwendeten einfachen Materialien und ist einfach ein Hingucker.

Ebenfalls am 24. Februar 2019 endet der Szenenwechsel ?Die Malerfamilie Kellner?, in dem Werke der Brüder Georg, Carl und August Friedrich Kellner vorgestellt werden, die die Kunstgeschichte Nürnbergs zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf vielfache Weise prägten. Vom 25. Februar bis 13. März 2019 bleibt die Kunstvilla wegen Ausstellungsumbau geschlossen. alf


Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Nürnberg


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