Werderau
Einsatz

Nürnberg/Bayern: Hauswand weggesprengt - Mann (60) bei möglicher Gasexplosion schwer verletzt

Ein Mann ist bei einer mutmaßlichen Gasexplosion in Nürnberg verletzt worden. Am Samstagvormittag klaffte plötzlich ein Loch in der Fassade.
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Im ersten Stock fehlt ein Stück Wand: In Nürnberg wurde eine ganze Hauswand weggesprengt. Mutmaßlich war eine Gasexplosion die Ursache. Foto: News 5 / Friedrich
Im ersten Stock fehlt ein Stück Wand: In Nürnberg wurde eine ganze Hauswand weggesprengt. Mutmaßlich war eine Gasexplosion die Ursache. Foto: News 5 / Friedrich

Gasexplosion sprengt ganze Hauswand in Nürnberg: Am Samstag, 30.03.2019, gegen 10.15 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Nürnberg eine mögliche Explosion in einem Reihenhaus in der Hoffmannstraße im Stadtteil Werderau mit.

Beim Eintreffen der ersten Streife lagen bereits große Teile der Fassade des Reihenhauses auf der Straße sowie im angrenzenden Vorgarten, wie die Polizei am Samstagmittag berichtet.

60-Jähriger erleidet schwere Brandverletzungen

Im ersten Obergeschoss des Anwesens war zudem ein großes Loch erkennbar. Eine männliche Person befand sich noch in der Wohnung und wurde durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht. Der Rettungsdienst übernahm daraufhin die Erstversorgung und brachte den 60-Jährigen mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus.

In der Wohnung löschte die Feuerwehr noch einen Kleinbrand und evakuierte vorsorglich die Bewohner der angrenzenden Gebäude. Etwa 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg, der Freiwilligen Feuerwehr Werderau sowie des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Explosion oder Verpuffung die Ursache?

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sowie das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg übernahmen die Spurensicherung vor Ort und die Ermittlungen hinsichtlich der noch unbekannten Ursache. Derzeit gehen die Ermittler von einer Explosion beziehungsweise Verpuffung in der Wohnung im ersten Obergeschoss aus.

Der entstandene Sachschaden an den Gebäuden sowie geparkten Pkw, die durch Trümmerteile beschädigt wurden, beläuft sich nach ersten Ermittlungen auf mehrere hunderttausend Euro.

Ein Sachverständiger prüft derzeit, ob die betroffenen Gebäude weiterhin bewohnbar sind. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

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