Nürnberg
Ruhestörung

Feuerwehr bricht Wohnung nach Ruhestörung auf – Bewohner droht mit Messer

In Nürnberg im Stadtteil St. Leonhard hat ein Mann Polizisten bei einem Einsatz wegen Ruhestörung bespuckt und mit einem Messer bedroht. Vorher musste die Feuerwehr anrücken, um die Wohnung des 50-Jährigen aufzubrechen.
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In Nürnberg hat ein 50-Jähriger Polizisten bespuckt und mit einem Messer bedroht, als diese ihn auf seine zu laute Musik hinweisen wollten. Symbolfoto: Christopher Schulz
In Nürnberg hat ein 50-Jähriger Polizisten bespuckt und mit einem Messer bedroht, als diese ihn auf seine zu laute Musik hinweisen wollten. Symbolfoto: Christopher Schulz

Im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard bedrohte ein Mann Polizisten mit einem Messer, als diese ihn am Montagabend (15.04.) auf seine zu laute Musik hinweisen wollten. Zusätzlich bespuckte der 50-Jährige die Beamten. Das berichtet die Polizei.

Ruhestörung: Anwohner ruft Polizei

Gegen 23.40 Uhr rief ein Anwohner die Polizei, da er sich durch die zu laute Musik in einer Nachbarwohnung gestört fühlte.

Mann öffnet nicht - Polizei ruft Feuerwehr

Eine Polizeistreife rückte zur Wohnung an. Selbst nach mehrmaligem Klingeln und Klopfen öffnete aber der mutmaßliche Ruhestörer nicht die Tür. Die Polizei rief die Feuerwehr zur Verstärkung, da auch ein Unglücksfall nicht auszuschließen war.

Polizisten betreten Wohnung - Mann kommt ihnen mit Messer entgegen

Nachdem die Beamten die Wohnung betreten hatten, kam der 50 Jahre alte Bewohner mit einem Messer in der Hand in den Flur. Auch nach wiederholter Aufforderung ließ er es nicht fallen.

Daraufhin brachten die Polizisten ihn zu Boden und fesselten ihn. Dabei wurde der 50-Jährige im Gesicht verletzt. Er wurde in einem Krankenhaus versorgt.

50-Jähriger bespuckt Einsatzkräfte - und steht unter Drogen

Während des Einsatzes bespuckte der Mann die Einsatzkräfte. Nach der medizinischen Versorgung nahmen die Polizisten den 50-Jährigen fest. Der Mann stand unter Drogen.

Er muss sich unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung und des tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte verantworten.

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