Nürnberg

Nürnberg: Ausbau des Familienzentrums Rothenburger Straße

Das städtische Hochbauamt baute von Dezember 2015 bis Mai 2018 das Familienzentrum Rothenburger Straße 45 mit einer umfangreichen Infrastruktur für verschiedene Angebote der Kinderbetreuung aus.
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Das städtische Hochbauamt baute von Dezember 2015 bis Mai 2018 das Familienzentrum Rothenburger Straße 45 mit einer umfangreichen Infrastruktur für verschiedene Angebote der Kinderbetreuung aus. Die Außenanlagen sind nun auch fertiggestellt. Die Gesamtkosten inklusive der notwendigen Interimsanmietungen zur Unterbringung der Kinder während der Bauphase betragen rund 12,3 Millionen Euro für die Stadt Nürnberg. Der Freistaat Bayern beteiligt sich hieran mit rund 1,8 Millionen Euro.

Im Jahre 1982 erwarb die Stadt Nürnberg das 1926/1927 errichtete Gebäude am Rand der Innenstadt im Stadtteil Gostenhof. Bisher wurde das Gebäude bereits durch den Allgemeinen Sozialdienst, als Kinderhort, als Mittagsbetreuung der benachbarten Grundschule in der Knauer Straße und zu Unterrichtszwecken genutzt. Jetzt befindet sich in dem denkmalgeschützten Gebäude ein Familienzentrum mit einem Kindergarten (zwei Gruppen), einer Kinderkrippe (eine Gruppe), einem Hort (drei Gruppen) mit Beratungsräumen sowie einer Mittagsbetreuung mit Schulräumen und Büroräumen des Allgemeinen Sozialdienstes. Ziel war es, unter dem Überbau Familienzentrum eine gemeinsame Gestaltung von Bildung, Betreuung, Beratung und Erziehung zu gewährleisten.

Die Maßnahme wurde unter Berücksichtigung der Anforderungen des Wärme-, Schall-, Brand-, und Denkmalschutzes sowie der Barrierefreiheit saniert. Die technische Ausrüstung wurde komplett modernisiert und eine Schadstoffsanierung durchgeführt. Diese Arbeiten und die umfangreichen Kriegsschäden am und im Gebäude, die Wiederherstellung der Tragfähigkeit der Geschoßdecken sowie deren Anpassung an die Brandschutzauflagen waren entscheidende Gründe für die Bauzeit von insgesamt zwei Jahren und fünf Monaten.

?Aufgrund der Umwelteinwirkungen mussten zusätzlich die bestehende Natursteinverkleidung der Fassade und die historischen Fenster denkmalgerecht saniert werden. An dieser Stelle der Stadt eine besondere Hausforderung!?, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. alf


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