Nürnberg

Nürnberg: 2018 weniger Tote im Straßenverkehr

Im Jahr 2018 sind in Nürnberg mit sieben Menschen zwei Personen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen als noch im Jahr 2017, in dem neun Verkehrstote zu beklagen waren.
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Im Jahr 2018 sind in Nürnberg mit sieben Menschen zwei Personen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen als noch im Jahr 2017, in dem neun Verkehrstote zu beklagen waren. Von den sieben getöteten Verkehrsteilnehmenden waren vier zu Fuß und einer mit dem Fahrrad unterwegs, vier waren Senioren. Auffällige Häufungen bei Unfallorten und Unfallursachen sind dabei nicht festzustellen.

?Jeder Unfall ? gerade mit Toten ? ist ein Unfall zu viel?, sagt Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich angesichts der aktuellen Zahlen. ?Insbesondere der hohe Anteil von Senioren, Fußgängern und Radfahrern an den Betroffenen muss für die Stadt Ansporn sein, noch mehr für die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu tun.?

Dass dies erforderlich ist, zeigen auch die übrigen Unfallzahlen im Jahr 2018. Insgesamt haben sich gemäß den vom Polizeipräsidium Mittelfranken veröffentlichten Verkehrsunfallzahlen 6 676 Unfälle mit Personen- oder größerem Sachschaden im Stadtgebiet Nürnberg ereignet, was eine Steigerung um 1,7 Prozent zum Vorjahr bedeutet, bei einem Einwohneranstieg in ähnlicher Größenordnung im gleichen Zeitraum. Hinzu kommen 8 644 Kleinunfälle, deren Zahl um 9,5 Prozent gestiegen ist. Die Zahl der verletzten Personen bei Unfällen in Nürnberg stieg um 7,2 Prozent, und auch bei den Verletzten ist ein Plus von fast neun Prozent festzustellen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 278 Personen schwer und 2 961 leicht verletzt.

Der Anteil der Unfälle mit Senioren am Unfallgeschehen beträgt insgesamt rund 17,8 Prozent. Zum Vorjahr bedeutet das einen geringen Anstieg. Auch bei den Unfällen mit Radfahrenden und bei den zu Fuß Gehenden stiegen die Unfallzahlen an.

Die vermehrten Radunfälle stehen auch im Zusammenhang mit dem Anstieg des Radverkehrsaufkommens in den letzten Jahren. Hier knüpft auch die kommunale Radfahrkampagne ?Nürnberg steigt auf? an. Aktuell wirbt die Aktion zur Radverkehrssicherheit mit Aufklebern für die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu Radfahrern im Straßenverkehr und somit für mehr Sicherheit für Radler. Die Aufkleber sind kostenlos im Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg, Lorenzer Straße 30, Telefon 09 11 / 2 31 - 49 20 erhältlich.

Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden: ?Tragen Sie durch rücksichtsvolles und aufmerksames Verhalten aktiv dazu bei, Verkehrsgefährdungen oder gar Unfälle zu vermeiden. Verhalten Sie sich vorsichtig und achten Sie auf Ihre Mitmenschen im Straßenverkehr.? tom


Dieser Inhalt wurde erstellt von Stadt Nürnberg
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