Nürnberg
Ausraster

Nachbar beschwert sich über Lärm: 60-Jähriger rastet komplett aus - Polizei und USK-Einsatz in Nürnberg

Am Montagvormittag ist im Stadtteil Langwasser in Nürnberg ein 60-Jähriger ausgerastet. Er schlug mit einer Eisenstange um sich, stieß einen Nachbarn die Treppe runter und versuchte, den Polizisten eine Schusswaffe zu entreißen.
Artikel drucken Artikel einbetten
In Nürnberg-Langwasser ist ein Mann am Montagvormittag ausgerastet. Er stieß einen Mann die Treppe runter und versuchte, eine Dienstwaffe der Polizei zu klauen. Symbolfoto: Christopher Schulz
In Nürnberg-Langwasser ist ein Mann am Montagvormittag ausgerastet. Er stieß einen Mann die Treppe runter und versuchte, eine Dienstwaffe der Polizei zu klauen. Symbolfoto: Christopher Schulz

Im Nürnberger Stadtteil Langwasser rastete am Montagvormittag (09. September 2019) ein 60-Jähriger aus. Er schlug mit einer Eisenstange um sich, schubste einen Nachbarn die Treppe herunter und versuchte, den Polizisten eine Schusswaffe zu stehlen. Das berichtet die Polizei.

Nachbar beschwert sich wegen Lärm und wird Treppe runtergestoßen

Gegen 10.45 Uhr schlug der 60-jährige Randalierer mit einer Eisenstange in seiner Wohnung um sich. Ein Nachbar wollte sich über den Lärm beschweren. Daraufhin stieß ihn der 60-Jährige eine Treppe herab. Der 65-jährige Geschädigte blieb glücklicherweise unverletzt und rief umgehend die Polizei.

USK und Streifenbesatzung trifft ein - 60-Jähriger versucht Waffe zu stehlen

Beim Eintreffen der Polizei inklusive USK war der 60-Jährige weiterhin aggressiv. Er verweigerte jede Kontaktaufnahme. Die Polizisten mussten körperliche Gewalt anwenden, um den Mann vorläufig festzunehmen. Der 60-Jährige wehrte sich massiv gegen die Maßnahmen. Er versuchte, den Beamten eine Schusswaffe zu entreißen. Die Polizisten mussten ihn daraufhin fesseln. Außerdem hielt ein Betrunkener die Polizei auf Trab - mit über vier Promille.

60-Jähriger kommt in Fachklinik - Polizei leitet Ermittlungsverfahren ein

Wegen seines psychischen Zustands wurde der Randalierer in eine Fachklinik eingewiesen. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein - wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.