Nürnberg
Streit

Nach Familienstreit: Sturzbetrunkene Frau geht auf Ärztin und Polizisten in Mittelfranken los

In Stein bei Nürnberg ist am frühen Dienstagmorgen die Polizei ausgerückt, um einen Familienstreit zu schlichten. Bei der Festnahme leistete eine 27-Jährige erheblichen Widerstand und beleidigte eine Ärztin.
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Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es in Stein bei Nürnberg am Dienstagmorgen. Ein Pärchen hatte sich in die Haare bekommen, die Polizei musste schlichten. Symbolfoto: Christopher Schulz
Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es in Stein bei Nürnberg am Dienstagmorgen. Ein Pärchen hatte sich in die Haare bekommen, die Polizei musste schlichten. Symbolfoto: Christopher Schulz

Am frühen Dienstagmorgen (11.06.) musste die Polizei einen Familienstreit in Stein bei Nürnberg schlichten. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Eine beteiligte 27-Jährige landete in der Ausnüchterungszelle. Das berichtet die Polizei.

Faustkampf um 4.00 Uhr: Polizei muss eingreifen - Polizei kann Streithähne nur mit Mühe trennen

Gegen 4.00 Uhr wurde eine Polizeistreife nach Roßtal gerufen. Dort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Pärchen. Als die Polizisten ankamen, bekämpften sich ein 41-Jähriger und eine 27-Jährige noch immer mit den Fäusten. Nur mit viel Mühe gelang es der Polizei, das Pärchen zu trennen und die 27-jährige Frau mit auf die Dienststelle zu nehmen.

Erst vor wenigen Tagen gab es Ärger mit einem Paar, das beim Sex auf dem Gehweg erwischt wurde.

Über zwei Promille im Blut - Medizinerin muss Haftfähigkeit attestieren

Ein Alkoholtest bei der Frau ergab über zwei Promille. Deswegen musste die Haftfähigkeit durch eine Medizinerin attestiert werden. Im Laufe der Untersuchung beleidigte die 27-Jährige die Ärztin. Anschließend leistete sie Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Die Frau wurde zum Ausnüchtern in eine Zelle gebracht.

Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand - Polizei ermittelt gegen 27-Jährige

Die Polizeiinspektion Stein ermittelt nun wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Körperverletzung.

 

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