Hersbruck

Kriminelle rasen gestohlenes Fluchtauto zu Schrott - Verdächtige in Untersuchungshaft

An Silvester haben zwei Männer ein Auto in Hersbruck gestohlen. Auf der Flucht verloren sie die Kontrolle über den Wagen und wurden schwer verletzt. Beide kommen nun in Untersuchungshaft.
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Auf der Flucht vor der Polizei verunglückten zwei Tatverdächtige auf der B14 bei Hersbruck schwer. Ihr Auto flog 30 Meter durch die Luft und landete in einer Lagerhalle. Foto: NEWS5 / Augenzeugenmaterial
Auf der Flucht vor der Polizei verunglückten zwei Tatverdächtige auf der B14 bei Hersbruck schwer. Ihr Auto flog 30 Meter durch die Luft und landete in einer Lagerhalle. Foto: NEWS5 / Augenzeugenmaterial
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In der Nacht zu Silvester haben zwei Täter einen Mann in Hersbruck (Landkreis Nürnberg) überfallen und sein Auto gestohlen. Bei der Flucht vor der Polizei haben die beiden Männer einen Unfall gebaut.

Update vom 02.01.2020: Verdächtige nach Unfall mit Fluchtauto in U-Haft

Zwei mutmaßliche Räuber kommen nach der spektakulären Flucht vor der Polizei mit einem gestohlenen Auto in Untersuchungshaft. Zumindest einer von ihnen befinde sich derzeit aber noch im Krankenhaus, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Donnerstag (2. Januar 2020). Beide hatten sich bei dem Unfall schwer verletzt. Das Auto war über eine Böschung geflogen, hatte die Front einer Lagerhalle durchbrochen und war zwischen gestapelten Bierkisten gelandet.

Die Männer im Alter von 20 und 22 Jahren sollen in der Nacht zum Silvestertag einen Mann in seinem Haus in Hersbruck (Landkreis Nürnberg) überfallen und verletzt haben. Danach flohen sie mit seinem Auto. Der Mann konnte nach Angaben des Polizeisprechers das Krankenhaus inzwischen verlassen. Zu den Hintergründen der Tat konnte er zunächst nichts sagen.

Erstmeldung vom 31.12.2019: Zwei Tatverdächtige schwer verletzt: Kriminelle rasen Fluchtauto auf B14 zu Schrott

Nach bisherigem Ermittlungsstand betraten zwei zunächst unbekannte Männer Dienstagnacht gegen 01.00 Uhr ein Wohnanwesen in Hersbruck und raubten unter Gewaltanwendung das Auto des Hauseigentümers. Dieser wurde hierbei verletzt, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt. Anwohner wurden auf das Geschehen aufmerksam und verständigten über Notruf die Polizei. Die unbekannten Täter flüchteten gegen 01.45 Uhr mit dem Fahrzeug des Hauseigentümers.

Tatverdächtige verlieren Kontrolle über Fahrzeug

Im Rahmen der sofort durchgeführten Fahndungsmaßnahmen kam das geraubte Fahrzeug dann einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Lauf im Ortsteil Reichenschwand mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Die Streifenbesatzung wendete und folgte dem Fahrzeug unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mehreren hundert Metern. Auf Höhe des Gewerbegebiets Bräunleinsberg (Ottensoos) fuhr das Fahrzeug von der B14 ab. Hierbei verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das mit weit über 100 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Der Wagen fuhr anschließend über eine etwa zwei Meter hohe Böschung, flog rund 30 Meter durch die Luft und durchbrach dann die Metallfront einer Lagerhalle.

Feuerwehr muss Männer aus Wrack schneiden

Die zwei Tatverdächtigen im Alter von 20 und 22 Jahren mussten durch die Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden. Die beiden Männer wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser medizinisch versorgt.

Nach Auto-Raub: Hauseigentümer im Krankenhaus

Der Hauseigentümer musste ebenfalls aufgrund der Gewalteinwirkung in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Im Verlauf der ersten Fahndungsmaßnahmen waren Dienstkräfte der Polizeiinspektionen Hersbruck und Lauf, der Verkehrspolizeiinspektion Feucht sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Hintergründe des Tatgeschehens. In diesem Zusammenhang werden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Am Samstag fanden Passanten einen leblosen Mann in der Nürnberger Innenstadt. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des 46-Jährigen feststellen.

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