Nürnberg
Brand

Kellerbrand in Nürnberg: Bewohner aus dem Schlaf gerissen

In der Nacht zu Freitag kam es in Nürnberg zu einem Kellerbrand in einem mehrgeschossigen Wohngebäude. Zwei Kinder mussten ins Klinikum gebracht werden.
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In der Nacht auf Freitag brannte in Nürnberg ein Keller eines mehrstöckigen Hauses. Foto: News 5/ Oswald
In der Nacht auf Freitag brannte in Nürnberg ein Keller eines mehrstöckigen Hauses. Foto: News 5/ Oswald
In den Nachtstunden ist es am Dr.-Luppe-Platz zu einem Kellerbrand in einem mehrgeschossigen Wohngebäude gekommen. Mehrere Bewohner wurden durch den Rettungsdienst wegen des Verdachtes auf eine leichte Rauchgasvergiftung untersucht. Zwei Kinder wurden zur weiteren Untersuchung ins Klinikum gebracht. Zudem rettete die Feuerwehr eine Katze aus dem dritten Stock.
Ernsthaft verletzt wurden weder Mensch noch Tier.

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Notruf gegen 0:30 Uhr

Gegen 0:30 Uhr ging in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg ein Notruf aus dem Dr.-Luppe-Platz ein. Von einem Mieter wurde eine Rauchentwicklung im Treppenraum des fünfgeschossigen Wohngebäudes gemeldet.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin Einheiten der Feuerwachen 3 und 4 an die Einsatzstelle. Beim Eintreffen der Kräfte schlugen bereits Flammen aus einem Kellerfenster. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer, kontrollierten den Treppenraum und sorgten dort für einen Rauchabzug.


Rauch zieht durch offene Fenster

Durch die massive Rauchentwicklung aus den zerborstenen Kellerfenstern zog Brandrauch durch die offen stehenden Fenster in die Wohnungen der Obergeschosse. Bei deren Kontrolle wurde eine Katze aus einer betroffenen Wohnung gerettet und konnte später seinem Besitzer wieder wohlauf zurückgegeben werden.


Leichte Rauchvergiftungen bei Bewohnern

Die elf Bewohner, die in dieser Nacht zu Hause waren, konnten das Gebäude selbstständig verlassen und wurden wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchgasvergiftung untersucht. Zwei Kinder wurden zur weiteren Untersuchung ins Klinikum verbracht.


Mieter konnten gegen 3 Uhr in ihre Wohnungen zurück

Während der Löscharbeiten kam es zu einer Beschädigung der Wasserleitung und der Stromversorgung. Mitarbeiter der N-ERGIE unterstützten die Arbeiten der Feuerwehr vor Ort. Gegen 3 Uhr waren alle Einsatzmaßnahmen soweit abgeschlossen, dass die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Eingesetzt waren 25 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr, ein Notarzt, sieben Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes, mehrere Polizeibeamte und zwei Mitarbeiter der N-ERGIE.

Zur Schadenshöhe und Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.



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