Nürnberg
Sicherheit

Kein Festival ohne Sicherheit

Die Polizei findet lobende Worte für das Verhalten der Festivalteilnehmer. Wer die Regeln besonders beim Einlass beachtet, kann den Ordnungskräften von "Rock im Park" auch 2019 helfen.
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Symbolfoto: RiegerPress
Symbolfoto: RiegerPress

"Si vis pacem para bellum" wussten schon die alten Römer. Auf einen Krieg bereiten sich die Sicherheitskräfte bei "Rock im Park" nicht vor. Den Frieden rund um das Nürnberger Kultfestival will die Polizei aber mit allen Kräften bewahren.

"Über die Anzahl der eingesetzten Polizeibeamten können wir aus einsatztaktischen Gründen keine Angaben machen", sagt ein Sprecherin des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Anfrage dieses Medienhauses am Donnerstag. Sicher dürfte sein, dass die Polizei keine Kosten und Mühen scheut, damit das beliebte Musikfestival auch im Jahr 2019 sicher über die Bühne gehen kann.

Am Donnerstag und Freitag hat die Polizei die Anreise der weit über 50.000 Festivalbesucher im Blick. Rund um das Festivalgelände rechnet die Polizei mit Verkehrsproblemen. Beim Einlass setzt die Polizei darauf, dass die Festivalgäste die Vorschriften bezüglich des Mitführens von Taschen und Behältnissen beachten. Das Einhalten der Regeln würde den Einsatzkräften und dem Ordnungsdienst die erforderlichen Kontrollen erleichtern und den anstehenden Besuchern gleichzeitig viel Zeit ersparen.

Besonders freut sich die Polizei darüber, dass die Festivalteilnehmer nicht mehr quer durch die Stadt pilgern müssen, um sich mit Bier, Ravioli & Co . eindecken zu können. Der Festival-Supermarkt auf dem Festival-Gelände habe laut Polizei "viel Erleichterung für die umliegenden Stadtteile" gebracht. Positiv bewertet die Polizei auch die Gefahrenlage rund um die Münchner Straße. Hier sei es besonders zielführend gewesen, das Parken auf dem Mittelstreifen sowie dem stadtauswärtigen Grünstreifen der Münchner Straße zu unterbinden. Durch diese relativ einfachen Maßnahmen habe die Verkehrssicherheit für die feiernden Festival-Besucher schon bei der Anreise "deutlich erhöht" werden können.

Wenig verändert hat sich dagegen an der allgemeinen Sicherheitslage. Polizeilich gesehen habe sich die Lage gegenüber dem Vorjahr nicht signifikant verändert. Für 2019 habe die Polizei bei den Schutzmaßnahmen in und auf dem Gelände nur kleine Änderungen vornehmen müssen. "Die allgemeine Einschätzung der abstrakt erhöhten überregionalen Terrorgefahr hat sich nicht geändert", erklärt die Polizei-Sprecherin zur allgemeinen Sicherheitslage auf Anfrage am Donnerstag weiter.

Lobende Worte findet die Polizei für das Verhalten der Festivalbesucher. Das Verhalten der Festivalteilnehmer sei laut Polizei im letzten Jahr insgesamt als "durchaus positiv" zu bewerten gewesen. Unkalkulierbar für die Polizei seien Faktoren wie Unwetter oder auch der Eichenprozessionsspinner, der die Ordnungskräfte derzeit beschäftigt. Bis zum Festivalstart sollen die Nester der Prozessionsspinner auf dem Festivalgelände laut Angaben der Stadt ausgeräuchert werden, damit die Festivalgäste 2019 nicht massenweise über juckende Hautausschläge klagen müssen.

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