Nürnberg
Simulation

Für den Ernstfall: Airport-Feuerwehr übt am Nürnberger Flughafen mit neuer Brandanlage

Die Werkfeuerwehr des Airport Nürnberg probt an einer neuen modernen Brandsimulationsanlage den Ernstfall. Der Flugzeugnachbau ermöglicht realitätsnahe Übungen und ist in Deutschland einzigartig.
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Was tun, wenn auf dem Rollfeld plötzlich das Triebwerk eines Flugzeuges brennt? Oder in einer Maschine die Küche auf einmal in Flammen steht? Die Feuerwehr des Nürnberger Flughafens kann sich auf solche Notfälle künftig noch besser vorbereiten. Am Freitag, 13. Juli, hat der Albrecht-Dürer-Airport eine neue Brandsimulationsanlage in Betrieb genommen.
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Der 20 mal 20 Meter große Simulator ist ein maßstabsgetreuer Flugzeugnachbau aus Metall, der gezielt in Brand gesteckt werden kann. Damit lassen sich Flammen am Triebwerk, dem Fahrgestell, der Küche oder im Cockpit simulieren. Hinzu kommen mobile Feuerquellen, die per Fernbedienung gesteuert werden.
 


Ernstfall wird wöchentlich geprobt

Bislang spielte die Werksfeuerwehr die verschiedenen Szenarien an einem zwölf Jahre alten Vorgängermodell durch. Die neue Brandsimulationsanlage ist ein eigens für den Nürnberger Flughafen konstruierter Prototyp. Die etwa 70 Feuerwehrleute trainieren etwa einmal wöchentlich den Ernstfall. Echte Brände muss sie einem Sprecher zufolge dagegen selten löschen. Den Alltag der Werksfeuerwehr machten Sanitäts- und technische Einsätze aus.

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