Nürnberg
Protestaktion

Fridays for Future: Schüler in Franken schwänzen gegen den Klimawandel

In zahlreichen deutschen Städten - darunter auch Nürnberg, Bayreuth und Erlangen - schwänzen Schüler freitags den Unterricht. Dahinter steckt die Initiative "Fridays for Future", die sich gegen den Klimawandel einsetzt.
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In immer mehr Städten gehen Schüler für den Klimaschutz auf die Straße. Das Bild zeigt Teilnehmer einer Demonstration in Belgien. Foto: Geert Vanden Wijngaert
In immer mehr Städten gehen Schüler für den Klimaschutz auf die Straße. Das Bild zeigt Teilnehmer einer Demonstration in Belgien. Foto: Geert Vanden Wijngaert

Die Bewegung "Fridays for Future" trifft auch die fränkischen Klassenzimmer. Immer mehr Schüler schwänzen freitags die Schule, um gegen den Klimawandel zu protestieren. Für diesen Freitag sind Protestaktionen geplant: In Nürnberg, Bayreuth und Erlangen treffen sich Schüler und Studierende vormittags zwischen 10 und 11 Uhr auf öffentlichen Plätzen, um gegen den Abbau von Kohle, Öl und Gas zu demonstrieren.

Die Bewegung organisiert sich über WhatsApp, Facebook und Twitter, um Protestaktionen in ganz Deutschland auf die Beine zu stellen. Auch für Bamberg gibt es eine dieser WhatsApp-Gruppen. Darin befinden sich rund 40 Mitglieder. In deren Information steht: Demo in Planung für den 18.01.2019.

Wer sich ebenfalls an der Aktion beteiligen möchte, findet auf der Webseite Anschluss an eine Gruppe in seiner Stadt oder Tipps, wie man selbst einen Protest organisiert.

 

 

Vorbild aus Schweden

Vorbild der Bewegung ist die 16-jährige Aktivistin Greta Thunberg aus Stockholm, die selbst wochenlang freitags die Schule schwänzte, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Weltweit bekannt wurde Greta durch ihre Rede auf der Weltklimakonferenz im Dezember. "Warum müssen junge Leute für eine Zukunft lernen, wenn niemand genug tut, um diese Zukunft zu retten?", schrieb sie im November im Guardian.

 



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