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Franken-Tatort: Komparsen gesucht - so können Sie sich bewerben

Seit mittlerweile vier Jahren ist Franken Teil der "Tatort"-Reihe. Jährlich wird eine neue Folge produziert. Die Produktion für die nächstjährige Ausstrahlung wird aktuell vorbereitet und der Bayerische Rundfunk sucht Komparsen.
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Wenn in Franken gemordet wird, ermitteln die Kommissare Ringelhahn und Voss - jedenfalls beim "Franken-Tatort". Foto: Bayerischer Rundfunk/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH
Wenn in Franken gemordet wird, ermitteln die Kommissare Ringelhahn und Voss - jedenfalls beim "Franken-Tatort". Foto: Bayerischer Rundfunk/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH

Der ”Tatort" ist eine der letzten traditionsreichen Serien im deutschen Rundfunk. Sie hat sich schon lange den Kultstatus erarbeitet und wird jedes Wochenende millionenfach angeschaut. Mit Produktionskosten von durchschnittlich 1,4 Millionen Euro pro Folge gehört der "Tatort" zu den am teuer produziertesten TV-Sendungen Deutschlands. Seit 2015 spielt die Sendung auch in Franken - jährlich wird eine neue Folge produziert.

Bisher sind fünf Episoden erschienen, die allesamt im mittelfränkischen Nürnberg und dessen näherer Umgebung spielen. Die erste Folge aus dem Frankenland war ein echter Erfolg: Die Zuschauerzahl betrug 2015 rund 12,11 Millionen (33,7% Marktanteil). Und erfolgreich ging es weiter: Die zweite Folge sahen 8,41 Millionen Personen, womit sie über den durchschnittlichen Zuschauerzahlen der Sonntagabend-Sendung lag. Die neuste Folge aus dem Jahr 2019 konnte man wieder als echten Durchbruch verbuchen: Mehr als 9 Millionen Menschen sahen den "Franken-Tatort". Betrachtet man den Marktanteil (25,6%), so hat sich jeder vierte Deutsche die Folge angeschaut.

Franken-Tatort: Wer wird Regie führen?

Für die bisherigen fünf Fälle brauchte man vier verschiedene Regisseure. Max Färberböck, der schon bei zwei Folgen im Regiestuhl saß (erste sowie vierte Folge), wird auch beim sechsten Teil die Regieanweisungen geben. Er konnte bereits mehrmals "Tatort"-Erfahrung sammeln und führte schon bei insgesamt fünf Episoden Regie. Davon waren zwei aus Franken und drei aus München. Bei den Arbeiten am Drehbuch bekam Färberböck erneut Hilfe von der Drehbuchautorin Catharina Schuchmann, mit der er bisher alle seine "Tatort"-Geschichten schrieb.

Wo wird der Franken-Tatort gedreht?

An welchen Orten genau gedreht wird ist noch unklar. Bis vor kurzem wurde noch nach Locations im Großraum Nürnberg gesucht. Die SPD-Fraktion der Stadt Coburg stellte dieses Jahr den Antrag, dass Oberbürgermeister Norbert Tessmer Kontakt zum Bayerischen Rundfunk aufnehmen solle, um die oberfränkische Stadt als Drehort vorzuschlagen. Unterstützung bekam der Antrag durch den Schauspieler Andreas Leopold Schadt. Der in Coburg lebende Darsteller ist selbst Teil des "Franken-Tatorts" und hält die Vestestadt für einen geeigneten Schauplatz, um auf Verbrecherjagd zu gehen. Was aus diesem Antrag geworden ist, und ob die neuste Folge nun in Coburg spielen wird, ist noch unbekannt.

Franken-Tatort sucht Komparsen

Nachdem bereits erste Aufrufe zur Drehortssuche gestartet wurden, sind die Produzenten nun auch auf der Suche nach Komparsen und Kleindarstellern. Der Zeitraum der Dreharbeiten ist zwischen Anfang Juni und Anfang Juli2019. Gesucht sind folgende Typen:

  • ein Junge im Alter von sechs bis acht Jahren mit blauen Augen (Betreff: "Junge blau")
  • ein Junge im Alter von sieben bis elf Jahren, mit einer Vorliebe fürs Klavierspielen (Betreff: "Jung Klavier")
  • eine Frau mit asiatischen Wurzeln, die einen Hang zur Komik hat - sprich lustig, offen und aufgeweckt ist (Betreff: "Frau Komik")
  • Männer im Alter von Mitte 30 bis Mitte 50, die ein attraktives, gepflegtes und sportliches Erscheinungsbild haben (Betreff: "Mann Attraktiv")
Bewerben können Sie sich mit einer E-Mail an: komparsen@hager-moss.de. Der Betreff lautet "Tatort 2019".

Die E-Mail sollte Angaben zum Alter und den schauspielerischen Erfahrungen enthalten. Zwei Bilder sollten zudem enthalten sein: Ein Porträt- und ein Ganzkörper-Foto. Wichtig ist dabei, dass es ganz natürliche Fotos sind, ohne Aufwand und von Vorne geschossen. Eventuell vorhandenes Videomaterial sollte nicht verschickt, sondern nur verlinkt werden.

Laut BR wird der Einsatz als Komparse selbstverständlich branchenüblich entlohnt, allerdings werden Fahrtkosten nicht erstattet.

Lesen Sie zusätzlich auf inFranken.de: Franken-Tatort im oberfränkischen Bayreuth: Regisseur Sebastian Marka im inFranken.de-Interview

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