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Flughafen Nürnberg: Tuifly fliegt auf die Kanaren, die griechischen Inseln und nach Ägypten

Von Nürnberg aus auf die Kanaren fliegen, das ist ab jetzt möglich. Von der fränkischen Metropole aus startete am Freitag ein neues Flugzeug der Fluggesellschaft Tuifly. Am Nürnberger Airport will Tuifly für einen Teil der weggefallenen Germania-Flüge in die Bresche springen.
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Die TUI Fly Unternehmer und die Teammitarbeiter freuen sich über das neue Flugzeug. Und Reisende dürfen sich über neue Reiseziele freuen. Foto: Airport Nürnberg / Luca Eberhardt
Die TUI Fly Unternehmer und die Teammitarbeiter freuen sich über das neue Flugzeug. Und Reisende dürfen sich über neue Reiseziele freuen. Foto: Airport Nürnberg / Luca Eberhardt

In Nürnberg ist ein neues Flugzeug von Tuifly ins griechische Heraklion abgehoben. Die Fluggesellschaft baut ihre Flugangebote am Standort Nürnberg aus. Im Winter sollen Reisende von Nürnberg aus direkt auf die Kanarischen Inseln und nach Ägypten fliegen. Das Unternehmen teilte mit, dass ab November 2019 bis April 2020 knapp 200 Flüge und 38.000 Sitzplätze verfügbar sein werden.

Unter der Flugnummer X3 4272 hob am Freitag, dem 25. Mai, erstmals wieder ein in Nürnberg stationiertes Flugzeug der Tuifly vom Albrecht Dürer Airport ab. 189 Passagiere und sechs Crewmitglieder starteten um 14 Uhr in der vollbesetzten Boeing 737-800 ins griechische Heraklion.

Flug auf die Kanarischen Inseln oder Ägypten

Im Sommer wird die Ferienfluggesellschaft von der fränkischen Metropole Nürnberg aus nach Kreta, Kos und Rhodos in Griechenland, auf die Kanarischen Inseln nach Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa sowie nach Hurghada und Marsa Alam in Ägypten fliegen.

"Die Nachfrage aus der Frankenmetropole hat uns überwältigt - daher können wir uns auch zum Sommer 2020 einen weiteren Ausbau vorstellen", sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH. Auch bei den 60 lokalen Teammitgliedern in der Kabine und im Cockpit sei die Freude groß, wieder direkt aus der Heimat fliegen zu können.

"Tuifly kann in Nürnberg bereits auf eine eigene Station zurückgreifen und deshalb konnten wir auch Anfang des Jahres so schnell reagieren und das Flugzeug in Nürnberg einsetzen", ergänzt Oliver Lackmann.

Damit springt Tuifly für einen Teil der weggefallenen Germania-Flüge in die Bresche springen. Germania hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb eingestellt, betroffen war davon auch Nürnberg. Germania hatte zuletzt vier Maschinen stationiert.

Tuifly werde in der Sommersaison mit einer in Nürnberg stationierten Maschine und einem voraussichtlichen Aufkommen von 114 000 Passagieren ein knappes Drittel der früheren Germania-Kapazität abdecken, bestätigte ein Nürnberger Flughafensprecher am Freitag. mit dpa

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