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Happurg
Verheerendes Feuer

Flammen-Inferno in Franken: Wand stürzt ein - drei Feuerwehrleute verletzt

In der Nacht auf Mittwoch hat es einen verheerenden Brand gegeben. Eine ehemalige Scheune, die zu einem Wohnhaus umgebaut werden sollte, stand lichterloh in Flammen. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an, drei Feuerwehrleute erlitten bei dem Einsatz Verletzungen.
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Rund 140 Feuerwehrleute kämpften in der Nacht auf Mittwoch gegen ein Brand-Inferno im mittelfränkischen Happurg. Foto: Feuerwehr Hersbruck
Rund 140 Feuerwehrleute kämpften in der Nacht auf Mittwoch gegen ein Brand-Inferno im mittelfränkischen Happurg. Foto: Feuerwehr Hersbruck
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Bei einem Feuer-Inferno im mittelfränkischen Happurg (Nürnberger Land) wurden in der Nacht auf Mittwoch (12.02.2020) drei Feuerwehrleute verletzt, berichtet die Polizei. In der Ortsmitte war ein Brand in einer ehemaligen Scheune ausgebrochen. Das Gebäude sollte eigentlich zu einem Wohnhaus umgebaut werden, erläutert Kreisbrandrat Norbert Thiel inFranken.de.

Feuerwehr in Happurg im Großeinsatz

Gegen 23.30 Uhr ging der Notruf ein: Ein Gebäude in der Kirchgasse stand in Flammen. "Die Anfahrt war schwer, und es gab starken Funkenflug", sagt Kreisbrandrat Thiel. Mehrere Feuerwehren nahmen den Kampf gegen den Brand auf, am Ende waren 140 Feuerwehrleute im Einsatz.

Der Brand war allerdings verheerend. Die Giebelwand der Scheune stürzte ein und fiel auf einen Wohnwagen, der davor abgestellt worden war. Dadurch entstand plötzlich dichter Rauch, der die Feuerwehrleute überraschte.

Rauchgasvergiftungen: Drei Feuerwehrleute kommen ins Krankenhaus

Drei Feuerwehrleute erlitten laut Polizei Rauchgasvergiftungen und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Am Morgen danach sind sie aber glücklicherweise wieder zuhause, erklärt Kreisbrandrat Thiel.

Die Feuerwehrleute leisteten an diesem Abend eine hervorragende Arbeit. Durch ihren Einsatz wurde verhindert, dass sich der Brand noch weiter ausbreitete, die Scheune brannte allerdings komplett aus. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden auch zwei benachbarte Anwesen an der Fassade beschädigt.

Sachschaden: Mehrere zehntausend Euro

Gegen 3.30 Uhr konnte die Mehrzahl der Feuerwehrleute wieder abrücken, die Nachlöscharbeiten liefen allerdings auch noch am Mittwochmorgen. Der entstandene Sachschaden kann aktuell noch nicht näher beziffert werden, dürfte jedoch im Bereich von mehreren zehntausend Euro liegen, so die Polizei.

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