Nürnberg
Chaosfahrt

Feld der Verwüstung: Betrunkener 18-Jähriger fährt durch Nürnberg - 50.000 Euro Schaden

In Nürnberg hat ein betrunkener 18-Jähriger ein Feld der Verwüstung hinterlassen. Es entstand ein Schaden in Höhe von 50.000 Euro.
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In Nürnberg hat ein 18-Jähriger ein Feld der Verwüstung hinterlassen. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
In Nürnberg hat ein 18-Jähriger ein Feld der Verwüstung hinterlassen. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Rund 50.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz einer Alkoholfahrt, die ein 18-jähriger Fahranfänger in Nürnberg-Eibach am vergangenen Sonntag durchgeführt hat. Die Nürnberger Verkehrspolizei ermittelt gegen den jungen Mann.

Wie die Polizei berichtet, hat die fahrt des Mannes um etwa 1 Uhr begonnen. Der 18-Jährige war zu diesem Zeitpunkt im Königshofer Weg unterwegs und verlor - möglicherweise wegen seiner Alkoholisierung - die Kontrolle über seinen BMW. Zunächst fuhr er gegen sieben Mülltonnen der Stadt Nürnberg, im Anschluss daran räumte er einen Hydranten ab, der sofort eine Wasserfontäne auf die Fahrbahn spritzte. Letztlich endete die Fahrt mit einer Frontalkollision gegen eine freistehende Einzelgarage, deren Mauern durch die Wucht des Aufpralls brachen.

Verschiedene Gegenstände darin wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Mülltonnen, die gegen ein anderes Garagentor schleuderten, verbogen dieses und richteten dadurch ebenfalls erheblichen Sachschaden an.

Der BMW des Fahranfängers erlitt Totalschaden. Der Fahrer selbst wies nach einem entsprechend durchgeführten Test einen Promillewert von weit über 1,5 Promille auf. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete deshalb eine Blutentnahme an. Da der 18-Jährige bereits seit seinem 17. Lebensjahr mit Begleitung fahren durfte, war er im Besitz einer Bescheinigung über begleitendes Fahren. Sie wurde, ebenfalls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, beschlagnahmt.

Um den Hydranten stillzulegen, war es erforderlich, die Nürnberger N-Ergie zu verständigen. Die Unfallschäden auf der Fahrbahn wurden auf Veranlassung der Polizei beseitigt.

Der mutmaßliche Unfallverursacher verletzte sich bei dem Ereignis und kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizei Nürnberg, die den Sachverhalt protokollierte, ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.
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