Nürnberg
Drama

FCN: Mann bricht im Max-Morlock-Stadion zusammen und stirbt in Klinik

Auf der Südtribüne des Nürnberger Max-Morlock-Stadions haben sich am Sonntag dramatische Szenen abgespielt: Ein Mann brach zusammen und starb noch am Abend.
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Beim Heimspiel des FCN gegen St. Pauli brach ein Mann auf der Südtribüne zusammen. Der Mann starb noch am selben Abend in Nürnberg. Symbolfoto: Adobe Stock/goldencow_imgaes
Beim Heimspiel des FCN gegen St. Pauli brach ein Mann auf der Südtribüne zusammen. Der Mann starb noch am selben Abend in Nürnberg. Symbolfoto: Adobe Stock/goldencow_imgaes

Mann stirbt nach FCN-Stadionbesuch: Als Schiedsrichter Lasse Koslowski am Sonntagmittag (6. Oktober 2019) die Partie zwischen dem FCN und dem FC St. Pauli anpfiff, drehten sich alle Gedanken im Max-Morlock-Stadion um die Hoffnung auf einen Heimerfolg des Clubs. Nur kurze Zeit später überschattete jedoch ein Zwischenfall das Zweitligaspiel. Auf der Südtribüne brach ein Anhänger des 1. FC Nürnberg zusammen. Informationen des Vereins zu folge, handelte es sich dabei um einen "medizinischen Notfall".

FCN gegen St. Pauli: Notarzteinsatz im Max-Morlock-Stadion

Der Mann wurde umgehend durch notärztliche Rettungskräfte versorgt. Ein Sichtschutz wurde im Oberrang der Südkurve ausgebreitet. Er kam später in eine Klinik. Am Sonntagabend erreichten schließlich traurige Nachrichten die Öffentlichkeit: Der FCN-Fan verstarb im Krankenhaus. "Der Mann ist einen natürlichen Tod gestorben" erklärte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen gegenüber inFranken.de.

"Da ist alles andere zweitrangig", erklärte der FCN am Sonntagabend via Twitter. "Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen", hieß es von Seiten des Vereins weiter. Zahlreiche Menschen reagierten auf die Veröffentlichung und teilten ihr Mitgefühl mit. Ein Nutzer schrieb beispielsweise: "Da geht jemand ins Stadion und kommt nicht mehr nach Hause....."

War der Verstorbene jahrelanger Kameramann?

Auf die via Twitter veröffentlichte Beileidsbekundung des 1. FC Nürnberg reagierte Ernst Wellnhofer. Er schrieb: "Wir trauern um unseren Kamerakollegen. Er hatte seit mehr als 14 Jahren so gut wie jedes Heimspiel des Clubs und des Kleeblatts für Sportsender und die Fans, die nicht im Stadion sein konnten,mit uns zusammen live übertragen. Heute war es zu unser aller Entsetzen sein Letztes."

Derzeit ist unklar, ob der Verstorbene wirklich Kameramann in Stadien war.

tu/sts

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