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Nürnberg
Pandemie

Coronavirus in Nürnberg: Mehr als 800 Infizierte und 15 Tote

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter deutlich. Alle Informationen im Liveticker von inFranken.de.
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  • Ausgangsbeschränkungen in Mittelfranken: Polizei verstärkt Kontrollen am Wochenende und an Osterfeiertagen
  • Coronavirus fordert bisher insgesamt 15 Todesopfer im Raum Nürnberg (Stand: 04.04.2020)
  • Aktuell  808 registrierte Infizierte im Raum Nürnberg (Stand: 04.04.2020)
  • Stadt Nürnberg: 451 Fälle / Kreis Nürnberger Land: 357 Fälle (Stand: 04.04.2020)
  • FCN verschenkt Ehrentrikots an Krankenhaus- und Supermarkt-Angestellte
  • Bürgertelefon in Nürnberg zum Coronavirus unter der Rufnummer 0911 / 64375-888  erreichbar

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 04.04.2020, 18.15 Uhr: Zahl der Infizierten steigt über 800

Bis zum heutigen Samstag, 4. April 2020, 14 Uhr, hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 451 positiv auf das neuartige Coronavirus getestete Nürnbergerinnen und Nürnberger registriert. Das Gesundheitsamt betreut derzeit 2 459 Kontaktpersonen. Aus der Quarantäne entlassen werden konnten neben den bereits am Donnerstag, 2. April, gemeldeten 49 ehemaligen Infizierten inzwischen insgesamt 1 143 Kontaktpersonen. Bis zum heutigen Tag sind sechs Covid-19-Patienten verstorben.

Hinzu kommen die Zahlen aus dem Gebiet Nürnberger Land: Hier gab es am Samstag keine Änderungen: Im Nürnberger Land sind inzwischen 357 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 46 Personen werden in Kliniken versorgt, fünf davon intensivmedizinisch behandelt. Neun Menschen sind gestorben.

Update vom 03.04.2020, 16.40 Uhr: Neuntes Corona-Todesopfer im Nürnberger Land

Das Nürnberger Land beklagt die neunte Person, die an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist, erklärt das Landratsamt am Freitag (03.04.2020). Es handelt sich um eine 74 Jahre alte Frau aus Röthenbach. Aktuell gibt es 14 Corona-Tote im Raum Nürnberg.

Bis Freitag (03.04.2020) sind in der Stadt Nürnberg 412 Infizierte, im Nürnberger Land 357 Erkrankte registriert worden, teilen die Behörden mit.

Im Nürnberger Land gibt es 14 bestätigte Fälle in Altdorf, 20 in Burgthann, 21 in Feucht, neun in Happurg, 14 in Hersbruck, 51 in Lauf, 19 in Leinburg, 16 in Neunkirchen, 14 in Ottensoos, fünf in Pommelsbrunn, 82 in Röthenbach, sechs in Rückersdorf, 13 in Schnaittach, 29 in Schwaig, elf in Schwarzenbruck und 13 in Winkelhaid (Nennung ab fünf Fällen).

Update vom 03.04.2020, 12.37 Uhr: Herrmann: Bereitschaftspolizei hilft bei Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln

In der aktuellen Corona-Krise könnte es bei vielen Menschen um Leben und Tod gehen, erklärt Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf einer Pressekonferenz in Nürnberg am Freitag (03.04.2020). Deshalb solle „konsequent kontrolliert“ werden. In Bayern werden die örtlichen Polizeikräfte um 13 zusätzliche Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei verstärkt, erklärt Herrmann.

Der Innenminister betonte, dass sich der Großteil der Menschen an die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen hält und sprach seinen Dank an die „einsichtigen Bürger“ aus. Den wenigen Unbelehrbaren drohten aber empfindliche Strafen.

„Beliebte Ausflugsziele in Mittelfranken werden bewacht“

Die Polizei Mittelfranken hatte am vergangenen Wochenende 4.580 Verstöße gegen die aktuell geltende Allgemeinverfügung festgestellt. Seit Beginn der Woche seien 670 weitere hinzugekommen, sagt Mittelfrankens Polizeipräsident Roman Fertinger am Freitag.

Gerade am Nachmittag und in den Abendstunden gebe es immer wieder Menschen, die sich über die neuen Regeln hinwegsetzten. So treffen sich Gruppen in Grünanlagen, oder Gastronomie-Betriebe öffnen trotz Verbot. Die Polizei reagiert nun mit mehr Kontrollen. „Am Wochenende werden viele beliebte Ausflugziele in Mittelfranken bewacht“, kündigt Fertinger an. Zusätzlich werde eine Reiterstaffel eingesetzt.

Das Coronavirus setzt auch der Polizei in Mittelfranken zu. Aktuell gebe es 15 Erkrankte, 17 Verdachtsfälle und 92 Kontaktfälle, die nun keinen Dienst leisten können, sagt der Polizeipräsident. Fertinger appelliert an die Bevölkerung: „Bleiben Sie während der Osterfeiertage zuhause. Es geht um Leben und Tod.“

Update vom 02.04.2020, 18.03 Uhr: FCN würdigt Krankenhaus- und Supermarkt-Mitarbeiter

1000 Ehrentrikots vom FCN: Der Club bedankt sich in der Corona-Krise mit einem Sondertrikot bei Angestellten in Krankenhäusern und Supermärkten. Wie der 1. FC Nürnberg am Donnerstag (02.04.2020) mitteilt, werden zusammen mit dem Hauptsponsor Nürnberger Versicherung 1000 sogenannte Ehrentrikots verschenkt. Mit den limitierten Jerseys soll die Leistung von Menschen aus systemrelevanten Berufszweigen gewürdigt werden.

„Wir wollen den Menschen danken, die sich heldenhaft für unsere Region einsetzen. Sie gehen in dieser ungewissen Zeit über Grenzen hinaus, um Mitmenschen zu helfen und das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten“, erklärte der Kaufmännische Vorstand Niels Rossow.

FCN: Mannschaft, Trainer und Mitarbeiter verzichten auf Teil des Gehalts

In der aktuellen Krise werden die Mannschaft, das Trainerteam und Mitarbeiter der Lizenzabteilung zudem freiwillig auf Teile ihres Gehaltes verzichten. „Wir sind unseren Mitarbeitern, die sich gerade jetzt zu einhundert Prozent für den Verein einbringen wollen, dankbar, dass sie freiwilliger Kurzarbeit zugestimmt und diese neue Situation angenommen haben“, erklärte der Kaufmännische Vorstand Niels Rossow. Der Verein habe in der Corona-Krise zum „Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Liquidität des Vereins“ vom 1. April an Kurzarbeit beantragt.

Vier weitere Coronavirus-Tote in Stadt Nürnberg

Die Zahl der Corona-Fälle in der Stadt Nürnberg steigt bis Donnerstag (02.04.2020) weiter an. In nur einem Tag sind vier weitere Covid-19-Patienten gestorben, teilt die Stadt mit. Bis zum Donnerstag registrierte das Gesundheitsamt 361 Infizierte. Insgesamt gibt es nun fünf Corona-Tote in der Stadt Nürnberg, im Landkreis gibt es ebenfalls einen Zuwachs.

Update vom 02.04.2020, 16 Uhr: Erneuter Corona-Todesfall im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land ist ein weiterer Mensch an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Dem zuständigen Landratsamt zufolge handelt es sich um eine 95 Jahre alte Frau aus Lauf. Damit gibt es inzwischen acht Todesfälle im Landkreis Nürnberger Land sowie einen in der Stadt Nürnberg.

Im Nürnberger Land sind inzwischen 320 Personen – 38 mehr als am Mittwoch (01.04.2020) – positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. 43 Patienten werden in Kliniken versorgt, sechs davon intensivmedizinisch behandelt.

Die bestätigten Fälle verteilen sich auf Altdorf (zwölf), Burgthann (20), Feucht (21), Happurg (sieben), Hersbruck (13), Lauf an der Pegnitz (43), Leinburg (16), Neunkirchen am Sand (16), Ottensoos (13), Röthenbach an der Pegnitz (74), Schnaittach (zehn), Schwaig (27), Schwarzenbruck (elf) und Winkelhaid (zwölf). Die Ortsnennung erfolgt erst ab fünf Fällen, wie das Landratsamt Nürnberger Land mitteilte. 

Update vom 02.04.2020, 12.15 Uhr: Diakonie beklagt fehlende Schutzausrüstung und Tests 

Die Pflegeeinrichtungen sind in der Corona-Krise besonders gefordert: Die meist älteren Patienten gehören zur Risikogruppe. Die Diakonie fordert deshalb mehr Schutzmaterial und finanzielle Hilfe.

Die Diakonie in Bayern befürchtet angesichts von fehlenden Coronavirus-Tests und Schutzausrüstungen einen Anstieg der Infektionen in Alten- und Pflegeheimen. Diese hätten nicht genügend Testkits, um alle Menschen zu testen, die vom Krankenhaus in eine Pflegeeinrichtung kämen, sagte Fachvorständin Sandra Schuhmann am Mittwoch (01.04.2020) in Nürnberg. Die alten Menschen kämen deshalb vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne, was besonders für Demenzkranke problematisch sei. 

Die Diakonie fordert deshalb, dass die Pflegeeinrichtungen mehr Tests zur Verfügung gestellt bekommen und dass sie die Ergebnisse schneller erhalten. Auch bei Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung sei die Lage immer noch prekär, sagte Schuhmann. Als Beispiel nannte sie einen Träger der Diakonie, der mit fünf Sozialstationen in Mittelfranken rund 1200 Haushalte versorgt. Dieser habe bei einer staatlichen Verteilstelle für Schutzausrüstung am Montag für jede Station nur einen Schutzanzug und fünf Liter Desinfektionsmittel bekommen, Schutzmasken überhaupt keine. 

Schuhmann warf deshalb die Frage auf, wie die Diakonie bei einer solchen Mittelzuteilung die Versorgung sowie die Sicherheit der Patienten und der Mitarbeitenden sicherstellen solle. Das Schutzmaterial reiche hinten und vorne nicht. „Man muss davon ausgehen, dass sich die Zahl der Infektionen in den Alten- und Pflegeheimen erhöhen wird.“ Deshalb bemühe sich die Diakonie nun selbst um Schutzausrüstung, was aber schwierig sei. „Auf dem Markt sind viele schwarze Schafe unterwegs“, sagte Schuhmann. 

Die Diakonie fürchtet auch um die Existenz ihrer etwa 700 Träger in Bayern, die rund 3500 Einrichtungen mit 90 000 Angestellten betreiben. 20 Prozent könnten nach der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten stecken, sagte der 2. Vorsitzende Wolfgang Janowsky. Deshalb fordere die Diakonie auch Hilfe von der Landesregierung, zum Beispiel in Form zinsloser Darlehen. Es gebe in Bayern viele Rettungsschirme für die Wirtschaft, betonte Janowsky. „Dennoch muss im Bereich der Sozialwirtschaft nachgebessert werden.“

Die Pflegekassen haben bereits finanzielle Unterstützung für Heime und Pflegedienste in der Corona-Krise zugesagt. Diese sollen unter anderem die Mehrkosten für Schutzausrüstung, die Isolierung von Patienten oder Personal übernehmen und helfen, wenn Einrichtungen schließen müssen. Dieser Pflege-Rettungsschirm sei aber nicht ausreichend, betonte Janowsky. Deshalb müsse Bayern diesen  – wie andere Bundesländer auch – ergänzen.

 

Update 01.04.2020, 18.10 Uhr: Sprunghafter Anstieg der Infizierten

Die Zahl der Infizierten im Raum Nürnberg ist im Vergleich zum Vortrag sprunghaft angestiegen. Insgesamt meldeten die Landratsämter am Mittwoch (01.04.2020) 608 Fälle, was 106 registrierte Neuinfektionen im Vergleich zu Dienstag bedeutet. Am 31. März galten noch 502 Menschen in Nürnberg und im Landkreis als infiziert.

Bis zum Mittwoch (01.04.2020, 14.00 Uhr) registrierte das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 326 mit dem Coronavirus infizierte Nürnberger. Die Zahl der ermittelten Kontaktpersonen stieg auf 3492. Aus der Quarantäne entlassen wurden mittlerweile 37 vormals infizierte Menschen sowie 680 Kontaktpersonen. Dies teilt das Landratsamt am Mittwochnachmittag mit.

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 282 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 40 von ihnen werden in Kliniken versorgt, sechs davon werden intensiv behandelt, so das Landratsamt Nürnberger Land am Mittwoch.

Von den 282 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 48 mehr als am Vortag– kommen elf aus Altdorf, 20 aus Burgthann, 19 aus Feucht, fünf aus Happurg, zwölf aus Hersbruck, 34 aus Lauf, 13 aus Leinburg, 15 aus Neunkirchen, 13 aus Ottensoos, 64 aus Röthenbach, zehn aus Schnaittach,
21 aus Schwaig, elf aus Schwarzenbruck und elf aus Winkelhaid (Ortsnennung ab fünf Fällen oder mehr).

Update 01.04.2020, 12.00 Uhr: Nürnberger Hotel bietet Zimmer als Homeoffice-Platz an

In der Corona-Krise vermieten einzelne Hotels ihre leerstehenden Zimmer als Homeoffice für Ruhesuchende. Das berichtet die dpa. Darunter ist auch das Hotel Cristal in Nürnberg, das seit einigen Tagen Zimmer als Büro mit oder ohne Getränke-Pauschale und Frühstück anbietet. Es habe schon ein paar Anfragen gegeben, aber nicht sehr viele, sagte Rezeptionsleiterin Anna Milenko. «Wir wollen damit vor allem ein Zeichen setzen.» Wegen der Corona-Pandemie sind Hotels zurzeit für Touristen geschlossen.

Auch andere Häuser in Deutschland versuchen nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, auf diese Weise etwas gegen den Leerstand zu unternehmen. Ein bundesweiter Trend sei das aber nicht, sagte Sprecherin Stefanie Heckel. «Viele Hotels haben geschlossen.» Mit solchen Ideen versuchten manche Betreiber sich vorübergehend über Wasser zu halten. «Das sind aber keine langfristigen Maßnahmen», betonte Heckel.

Update vom 31.03.2020, 17.20 Uhr: Gesundheitsamt meldet weitere Infizierte in Nürnberg

Bis zum Dienstag (31.03.2020, 15.30 Uhr) wurden dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 268 mit dem Coronavirus infizierte Personen gemeldet.Dies teilte das zuständige Landratsamt am Dienstagnachmittag mit.1798 Kontaktpersonen befinden sich demnach in Quarantäne. 36 vormals infizierte Menschen konnten inzwischen als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

Update vom 31.03.2020, 16.40 Uhr: Zwei weitere Covid-19-Patienten sterben

Im Nürnberger Land haben sich zwei weitere Sterbefälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ereignet, wie das zuständige Landratsamt am Dienstagnachmittag (31.03.2020) mitteilte. Demnach sind ein 86-jähriger Mann aus Leinburg sowie eine 66-jährige Frau aus Röthenbach verstorben. Damit sind es mittlerweile sieben Corona-Todesfälle im Landkreis.

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 234 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 31 von ihnen werden in Kliniken versorgt, zwei davon werden intensiv behandelt und beatmet.

Von den 234 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 19 mehr als Freitag – kommen sieben aus Altdorf, 20 aus Burgthann, 19 aus Feucht, zehn aus Hersbruck, 30 aus Lauf, elf aus Leinburg, 13 aus Neunkirchen, sechs aus Ottensoos, 49 aus Röthenbach, neun aus Schnaittach, 18 aus Schwaig, elf aus Schwarzenbruck und acht aus Winkelhaid (Ortsnennung ab fünf Fällen oder mehr).

Update vom 31.03.2020, 14.40 Uhr: Stadt unterstützt Obdachlose - auch Bürger können helfen

Obdachlose haben es in dieser Zeit besonders schwer, weil sie sich nicht wie andere Menschen einfach in häusliche Isolation begeben können. Die Stadt Nürnberg unterstützt Wohnungslose in dieser Zeit verstärkt - aber auch die Bürger können etwas tun.

Die regulären Hilfsangebote für Obdachlose bleiben weiter bestehen. Die ökumenische Wärmestube hat ein Notfallkonzept auf den Plan gerufen und versorgt Bedürftige mit warmem Essen, das nach Möglichkeit mitgegeben werden soll. Der Aufenthalt ist lediglich zum Essen, Duschen und Wäschewaschen erlaubt. Zusätzlich gibt es Informationen und Kriseninterventionsangebote. Die Nürnberger Tafel bleibt ebenfalls in Betrieb, - dank vieler ehrenamtlicher Helfer.

Die Stadt Nürnberg hat ihre Unterbringungsmöglichkeiten temporär aufgestockt: Obdachlose können in Einrichtungen mit Doppelzimmer, sanitären Anlagen und Essensversorgung übernachten. Auch für den Fall einer notwendigen häuslichen Quarantäne stehen Kapazitäten zur Verfügung, die bislang noch nicht zum Einsatz kamen.

Medizinische Versorgung leistet die Straßenambulanz „Franz von Assisi“ der Caritas. Obdachlosen Patienten stehen im Rahmen der Notfallversorgung alle Einrichtungen des Gesundheitssystems zur Verfügung. Infektionen sind (Stand: 26. März) noch nicht bekannt. In Nürnberg sollen zudem zwei ehemalige Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber zur Anlaufstelle umgewidmet werden. 

Auch Bürger können Unterstützung leisten: „Am besten können Nürnberger Obdachlosen mit Geldspenden an die Hilfseinrichtungen helfen - etwa an die Caritas, die die Straßenambulanz „Franz von Assisi“ betreibt, an die Heilsarmee oder an die ökumenische Wärmestube“, erklärt der Leiter des Sozialamts, Volker Wolfrum.

 

Update vom 31.03.2020, 14.10 Uhr: Eindringlicher Appell: Polizeipräsident droht mit Bußgeldern und Strafanzeigen

In einem Facebook-Video hat sich  Mittelfrankens Polizeipräsident Roman Fertinger mit einem eindringlichen Appell  an die Bevölkerung gewandt. Die erlassenen Ausgangsbeschränkungen angesichts der Corona-Krise gelte es zwingend einzuhalten - andernfalls drohten Konsequenzen. 

Nach Einschätzung der Fachleute könne die Ausbreitung des Coronavirus nur durch Einschränkung der sozialen Kontakte unterbunden werden. "Es geht um Ihre und unsere Gesundheit", warnte Fertinger. Menschen, die im Familienverband nach draußen gehen oder Sport treiben, sollten auf jeden Fall die nötigen Abstände einhalten.

Coronavirus-Ausgangsbeschränkungen: Polizeipräsident mit eindringlichem Appell 
Die Polizei werde zunächst mit Belehrungen und Aufklärung an die Bevölkerung herantreten, falls Einzelne die Vorgaben missachteten. „Aber wir werden bei harten Verstößen und Uneinsichtigkeit auch mit Bußgeldern und gegebenenfalls auch mit Strafanzeigen reagieren müssen.“ Die eindringliche Bitte des Polizeipräsidenten lautet deshalb: „Behalten Sie diese Vorgaben im Auge.“

Update vom 30.03.2020, 15.46 Uhr: Tausende Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen in Mittelfranken

Im Raum Nürnberg sind mittlerweile sechs Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. In der Stadt Nürnberg sind 250 Menschen infiziert, im Kreis Nürnberger Land sind es offiziell 215 Erkrankte (Stand: 30.03.2020). Für manche scheint die Lage aber immer noch nicht ernst genug.

Am Wochenende kontrollierte die Polizei in Mittelfranken Tausende Menschen. Dabei stellte sie 4.580 Verstöße gegen die aktuell geltende Allgemeinverfügung fest, erklärt sie am Montag (30.03.2020). 480 Mal musste ein Bußgeld bezahlt werden. Einige zeigten sich unbelehrbar.

In der Nacht auf Sonntag (29.03.2020) wurde die Polizei gegen 0.30 Uhr auf ein Schulgelände in der Herriedener Straße gerufen. Dort hielten sich sieben Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren auf. Ihnen wurde erklärt, dass sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und Hausfriedensbruch begehen.

Ein 22-Jähriger ignorierte alle Anweisungen der Polizisten. Doch damit nicht genug: Bei seiner Durchsuchung trat er nahe an einen Polizisten heran und hustete ihm direkt ins Gesicht. Nach dieser Aktion wurde er festgenommen. Dabei setzte er sich stark zur Wehr und beleidigte die Beamten.

Unabhängig von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wird gegen den Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

Update vom 29.03.2020, 15.20 Uhr: Zwei Tote im Landkreis Nürnberger Land

Das Landratsamt Nürnberger Land teilt mit, dass zwei weitere Personen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind. Laut Angaben des Amts handelt es sich um einen 86-Jährigen aus Winkelhaid und eine 83-Jährige aus Lauf. Im Landkreis sind dies inzwischen fünf Todesfälle. In der Stadt Nürnberg ist bisher ein Mensch gestorben. 

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 201 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 31 von ihnen werden in Kliniken versorgt, vier davon werden intensiv behandelt und beatmet.

Von den 201 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 47 mehr als Freitag – kommen sechs aus Altdorf, 17 aus Burgthann, 15 aus Feucht, zehn aus Hersbruck, 25 aus Lauf, aus Leinburg und Neunkirchen jeweils acht, fünf aus Ottensoos, 45 aus Röthenbach, sieben aus Schnaittach, 18 aus Schwaig, zehn aus Schwarzenbruck und fünf aus Winkelhaid (Ortsnennung ab fünf Fällen oder mehr).

Update vom 27.03.2020, 15.42 Uhr: Frau stirbt wegen Coronavirus-Erkrankung

Am Freitag (27.03.2020) meldet das Landratsamt das vierte Todesopfer im Raum Nürnberg. Dabei handelt es sich um eine 86 Jahre alte Frau aus Röthenbach. Bisher sind im Nürnberger Land drei Menschen wegen einer Coronavirus-Erkrankung aus dem Leben geschieden, in der Stadt starb am Donnerstag (26.03.2020) eine 78-Jährige im Klinikum Nürnberg. Im Nürnberger Land gibt es am Freitag 154 registrierte Corona-Fälle. 18 Patienten sind im Krankenhaus, drei davon sind auf der Intensivstation.

Update vom 27.03.2020, 13.45 Uhr: Coronavirus-Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote

Die Stadt Nürnberg richtet – zusätzlich zum Bürgertelefon zu allgemeinen Fragestellungen rund um das Coronavirus – eine Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote, Ältere und Hilfesuchende ein. Das geht aus einer Pressemitteilung vom Freitag (27.03.2020) hervor. Die neue Hotline ist künftig von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 09 11 / 2 31-23 44 oder per E-Mail an engagiert@stadt.nuernberg.de zu erreichen. Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 bleibt weiterhin von Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr besetzt.

Die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement des Referats für Jugend, Familie und Soziales, das Seniorenamt der Stadt Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) und vielen weiteren Organisationen betreut die neue Hotline. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten um Verständnis, dass es zu Beginn einige Zeit in Anspruch nehmen kann, bis Hilfesuchende und Hilfsangebote passend zusammengebracht werden können. Aktuelle Informationen sind im Internet zu finden unter www.engagiert.nuernberg.de.

Update vom 26.03.2020, 16.32 Uhr: Erste Nürnbergerin stirbt mit Coronavirus-Erkrankung

Erste Corona-Tote aus Nürnberg: Am heutigen Donnerstag (26.03.2020) verstarb eine 78-Jährige im Klinikum Nürnberg, erklärt die Stadt. Die Frau ist am Coronavirus erkrankt. Es sei der erste bekannte COVID-19-Todesfall in der Nürnberger Bürgerschaft.

Die Zahl der Infizierten in Nürnberg steigt indes weiter an. Bis Donnerstagnachmittag zählen die Stadt und der Landkreis insgesamt 340 Infizierte.

Update vom 26.03.2020, 13.55 Uhr: Nahezu alle Passagier-Flüge von Nürnberg fallen aus

Es ist eine Hiobsbotschaft für den Airport Nürnberg: Fast alle Airlines haben wegen den Auswirkungen der Corona-Krise ihre Passagier-Flüge vom Nürnberger Flughafen gestrichen, erklärt Sprecher Christian Albrecht. Damit bleiben dem Airport nur noch die Fracht- sowie die Rettungsflüge übrig. Vor Corona machten die Passagier-Flüge den „absoluten Großteil“ der Flugbewegungen in Nürnberg aus, so Albrecht.

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden wegen Corona sein wird, ist noch nicht absehbar. Es hängt auch davon ab, wie lange die Flüge wegen Ausgangsbeschränkungen und Reiseverboten ausfallen. Der Flugverkehr hatte zuvor bereits mit weiteren Problemen zu kämpfen. Hierzu zählen:

  • Schwächelnde Konjunktur
  • Anhaltende Handelskonflikte
  • Fehlende Flugzeuge im Markt (Ryanair, ein Hauptkunde des Airport Nürnbergs leidet besonders vom Grounding der Boeing B737 MAX)

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Viele Mitarbeiter des Nürnberger Flughafens arbeiten ab April zunächst für drei Monate in Kurzarbeit. Mit einer Prognose für die Zukunft tut sich Albrecht schwer: „Wegen Corona ändert sich die Lage aktuell stündlich“, sagt er. Eine Sache stimmt ihn allerdings zuversichtlich. Einige Airlines wollen bereits in den kommenden Tagen ihren Winterflugplan veröffentlichen. Auf der Homepage des Airport Nürnberg erhalten Fluggäste die neuesten Informationen zu den Folgen der Corona-Krise.

Update vom 25.03.2020, 18.15 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Nürnberg steigt auf 180 

Bis Mittwoch (25.03.2020, 17 Uhr) waren dem Gesundheitsamt Nürnberg 180 positiv getestete Personen gemeldet. Davon sind 17 Personen inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Nach wie vor befinden sich vier infizierte Menschen in stationärer Behandlung. In häuslicher Quarantäne sind aktuell circa 1 000 Kontaktpersonen der Kategorie 1. Am Bürgertelefon gingen am Mittwoch 558 Anrufe ein.

Update vom 25.03.2020, 18.10 Uhr: 124 Infizierte im Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig  (Stand: 25.03.2020, 15 Uhr) 124 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Zwölf von ihnen werden in Kliniken versorgt, zwei davon wiederum beatmet. Dies teilte das Landratsamt Nürnberger Land mit. 

Von den 124 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 31 mehr als am Dienstag (24.03.2020) – befinden sich 25 in Röthenbach, 17 in Burgthann, 15 in Schwaig, 14 in Lauf, acht in Feucht, sieben in Hersbruck, sechs in Schwarzenbruck und fünf in Schnaittach.

 

Update vom 24.03.2020, 13.11 Uhr: Wo gibt es Corona-Tests in Nürnberg?

Drei häufigsten Fragen an Coronavirus-Hotline: Seit der Einrichtung des Bürgertelefons vor mehr als zwei Wochen gingen bereits über 7.500 Anrufe ein, teilt die Stadt Nürnberg mit. Täglich sind das im Durchschnitt rund 400 Anrufe. Diese Fragen werden am häufigsten gestellt:

  • Wie ist der Ablauf beim Corona-Test?
  • Dauer: Wie lange muss ich auf das Ergebnis warten?
  • Was sind aktuell die Risikogebiete?

Das sind die Antworten: Wenn Sie denken, dass sie am Coronavirus erkrankt sind, sollten Sie sich entweder telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, erläutert eine Sprecherin der Stadt Nürnberg. Der Arzt entscheide, wo der Test stattfindet. „Drive-Through-Tests“ wie in anderen Städten gebe es in Nürnberg nicht.

Auf das Coronavirus getestete Patienten müssten unterschiedlich lange auf ihr Ergebnis warten. Dies sei abhängig davon, welches Institut den Test macht und wie stark aktuell die Auslastung ist. Auf der Corona-Informationsseite der Stadt Nürnberg ist von „mehreren Tagen“ die Rede.

Die aktuellen Risikogebiete weist das Robert-Koch-Institut aus:

  • Ägypten: ganzes Land
  • China: Provinz Hubei (inklusive Stadt Wuhan)
  • Frankreich: Region Grand Est (enthält: Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Spanien: Madrid
  • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Update vom 22.03.2020, 16.45 Uhr: Coronavirus fordert erste Todesopfer im Raum Nürnberg

Im Landkreis Nürnberger Land hat das Coronavirus die ersten Todesopfer gefordert: Laut Landratsamt Nürnberger Land sind zwei Patienten an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Es handelte sich um zwei 83 Jahre alte Männer aus Röthenbach bzw. Hersbruck, die seit einigen Tagen im Krankenhaus in Lauf intensivmedizinisch behandelt worden waren. Im Landkreis Nürnberger Land seien gegenwärtig 71 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Bis zum Samstagabend (22.03.2020) sind in der Stadt Nürnberg 93 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet das Presse- und Informationsamt. Rund 900 Menschen habe das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg als Kontaktpersonen der Kategorie 1 identifiziert.

Update vom 20.03.2020, 19.00 Uhr: Marcus König nicht mit Coronavirus infiziert

Der Oberbürgermeisterkandidat der CSU in Nürnberg, Marcus König, ist nicht mit dem Coronavirus infiziert. „Ich bin sehr erleichtert“, lässt sich König in einer Mitteilung der CSU vom Freitag (20.03.2020) zitieren. König hatte sich am Vortag in Quarantäne begeben und sich testen lassen, nachdem er als Kontaktperson eines Infizierten identifiziert worden war. 

König war bei der Oberbürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag in Nürnberg knapp als Führender aus dem ersten Wahlgang hervorgegangen. In der per Briefwahl durchgeführten Stichwahl, die am 29. März ausgezählt wird, steht König dem zweitplatzierten SPD-Bewerber Thorsten Brehm gegenüber.

Update vom 20.03.2020, 15.50 Uhr: Mittlerweile über 100 Infizierte im Raum Nürnberg - Landratsamt sucht Freiwillige

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Nürnberger Land ist auf 42 gestiegen. Das sind neun mehr als gestern. Insgesamt sind damit im Raum Nürnberg 103 Menschen an dem Virus erkrankt.

Das Landratsamt Nürnberger Land bittet Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudierende aus dem Nürnberger Land, die derzeit nicht oder nicht mehr arbeiten, sich bei der Landkreisverwaltung unter personalverwaltung@nuernberger-land.de zu melden. Die Freiwilligen sollen als Unterstützung für Ärzte und Pflegepersonal in Krankenhäusern eingesetzt werden, falls diese an ihre Kapazitätsgrenze stoßen. 

Update vom 19.03.2020, 18 Uhr: OB-Kandidat Marcus König (CSU) in Quarantäne 

Der Oberbürgermeisterkandidat der CSU in Nürnberg, Marcus König, ist wegen einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus in Quarantäne. König sei mit einer Person in Kontakt gekommen, die positiv auf das Virus getestet wurde, teilte die CSU am Donnerstag (19.03.2020) in Nürnberg mit. „Jetzt gilt es Verantwortung für die Menschen zu übernehmen, die mir trotz aller Vorsichtsmaßnahmen noch begegnen könnten. Daher ist der Gang in die Quarantäne unausweichlich.“

König war bei der Oberbürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag in Nürnberg knapp als Führender aus dem ersten Wahlgang hervorgegangen. In der per Briefwahl durchgeführten Stichwahl, die am 29. März ausgezählt wird, steht König dem zweitplatzierten SPD-Bewerber Thorsten Brehm gegenüber.

Update vom 19.03.2020, 16:30 Uhr: Rufnummer des Bürgertelefons geändert

Ab Freitag (20.03.2020) ist das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg zum Coronavirus unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 erreichbar. Das Telefon ist von 8:30 Uhr bis 16 Uhr besetzt. 

Update vom 19.03.2020, 16 Uhr: 34 Infektionen im Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es aktuell 34 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben - das sind elf mehr als gestern. Ein Patient ist schwer erkrankt und wird im Krankenhaus behandelt. Die Fälle sind über den gesamten Landkreis verteilt. 

Update vom 19.03.2020, 13.30 Uhr: Weitere Schließungen und Absagen

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat die Stadt Nürnberg weitere Absagen und Schließungen bekanntgegeben.  Die Blaue Nacht 2020, die am 1. und 2. Mai hätte stattfinden sollen, hat das Kulturreferat am Donnerstag (19.03.2020) abgesagt. Es wird keinen Ersatztermin geben.

Des Weiteren ist das Standesamt grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen. Bereits verabredete Trauungen können aber stattfinden. Auch für Geburtsanzeigen und Sterbefälle ist das Standesamt weiterhin erreichbar. 

Alle städtischen Spielplätze und Spielhöfe im Stadtgebiet sind ebenfalls bis auf Weiteres gesperrt. Die Sperrung gilt zusätzlich für Grillplätze, Bolzplätze, Bewegungsparks sowie weitere Freizeiteinrichtungen wie beispielsweise Skateanlagen. 

 

Coronavirus: Bürgertelefon in Nürnberg 

Bürgerhotline zum Coronavirus in Nürnberg freigeschalten: Seit dem heutigen Donnerstag (05.03.2020) können sich Nürnberger mit ihren Fragen zu Corona an ein speziell eingerichtetes Bürgertelefon wenden.

Telefonnummer und Erreichbarkeiten

Das Corona-Telefon ist unter der bisherigen Bürgerhotline des Gesundheitsamts zu erreichen: Telefonnummer 0911/2 31-1 06 66. Erreichbar ist das Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag zwischen 8.30 und 16 Uhr sowie am Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.

Welche Fragen zum Coronavirus werden beantwortet?

Mitarbeiter der Nürnberger Stadtverwaltung beantworten Fragen zum Coronavirus.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Mit spezifischen medizinischen Fragen, etwa zu untypischen Krankheitssymptomen oder zur Rolle von bestehenden Vorerkrankungen, sollten sich Nürnberger an ihren Hausarzt oder andere niedergelassene Ärzte wenden, erklärt die Stadt.

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