Kehl (Rhein)
Fußball

Club quält sich in die zweite DFB-Pokal-Runde - Ishak als Matchwinner

In der ersten Rundes des DFB-Pokals ist der 1. FC Nürnberg eine Runde weiter. Der Club setzte sich gegen den Fünftligisten SV Linx mit 2:1 (1:1) durch, tat sich jedoch über weite Strecken der Partie schwer.
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Jean-Gabriel Dussot (r.) von Linx  im Duell mit Nürnbers Mikael. Foto: Patrick Seeger/dpa
Jean-Gabriel Dussot (r.) von Linx im Duell mit Nürnbers Mikael. Foto: Patrick Seeger/dpa

Nur mit großer Mühe hat Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg eine Pokal-Blamage vermieden und die erste Pflichtaufgabe in der neuen Saison knapp bestanden. Die Franken taten sich am Samstag im DFB-Pokal beim Fußball-Oberligaaufsteiger SV Linx lange Zeit schwer, gewannen dann aber noch glücklich mit 2:1 (1:1) und zogen in die zweite Runde ein.

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Ishak mit Doppelpack

Vor rund 6000 Zuschauern im Kehler Rheinstadion, wohin die Partie verlegt worden war, traf zweimal Stürmer Mikael Ishak (15. Minute/87.) für den lange Zeit pomadig auftretenden Club, der vor der Pause eine Reihe von Torchancen vergeben hatte. Der lange Zeit tapfer kämpfende südbadische Pokalsieger Linx, für den Stürmer Marc Rubio zwischenzeitlich per Foulelfmeter zum 1:1 ausgeglichen hatte (21.), kann sich mit einer Pokalprämie von 121 000 Euro trösten.

Kein Neuzugang in der Startelf

FCN-Trainer Michael Köllner hatte sich vor der Partie entschieden, Fabian Bredlow weiter als Nummer eins im Tor zu vertrauen, Neuzugang Christian Mathenia saß daher auf der Bank. Damit stand kein Neuzugang in der Startelf.

Kubo soll kommen

Sportvorstand Andreas Bornemann sagte kurz vor dem Anpfiff, dass der Verein wohl am Sonntag die Verpflichtung des japanischen Nationalspielers Yuya Kubo bekanntgeben werde. Der 24 Jahre alte Stürmer solle für ein Jahr vom belgischen Erstligisten KAA Gent ausgeliehen werden, danach habe Nürnberg eine Kaufoption. 

Bredlow musste schon früh einen gefährlichen Freistoß des Linxers Pierre Venturini parieren. Danach übernahmen jedoch die Gäste das Kommando. Zunächst vergab Edgar Salli aus zwei Metern (12.), doch dann ging der vierfache Pokalsieger, der den Cup zuletzt 2007 gewann, durch Ishak in Führung. Nach einem Freistoß von Tim Leibold an den Innenpfosten staubte Ishak ab.

Elfmeter zum Ausgleich

Wenig später foulte Leibold jedoch im Strafraum ungeschickt Piakai Henkel und Rubio verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1. Statt in der zweiten Halbzeit mit mehr Tempo und Biss zu spielen, sah der Nürnberger Auftritt mehr und mehr wie verhaltener Sommerfußball aus. Bei zwei Großchancen von Rubio (74./86.) hatte Linx Pech, vor Ishaks Siegtor aus nur drei Metern kurz vor dem Ende nicht in Führung zu gehen.

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