Nürnberg
Entwarnung am Hauptbahnhof

Bombendrohung in Nürnberg: Schließfach war leer

Nur wenige Stunden nach der Bombendrohung in Erlangen ist am Donnerstagabend auch am Nürnberger Hauptbahnhof Bombenalarm ausgelöst worden. Sprengstoffexperten untersuchten ein verdächtiges Schließfach, konnten aber Entwarnung geben.
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Foto: News5 / Schwan
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Die Drohung sei telefonisch eingegangen, teilte Bundespolizei-Sprecher Rainer Schlemmer mit. Der Bereich, in dem sich die Schließfächer befinden, sei daraufhin abgeriegelt worden, ein Suchhund habe angeschlagen. Spezialisten, diezuvor bereits in Erlangen im Einsatz gewesen waren, wurden auf ihrem Heimweg nach München gestoppt und zurück nach Nürnberg beordert.

Update 22 Uhr: Die Experten arbeiten seit etwa 21.30 Uhr am verdächtigen Schließfach. Die Mittelhalle sowie alle Ebenen im Westflügel sind gesperrt, der Zugang zum Bahnhof über die Osthalle bleibt geöffnet, auch der Zugverkehr findet ohne Einschränkungen weiter statt.

Update 22.25 Uhr: Die Sprengstoffexperten röntgen das verdächtige Schließfach.

Update 23.05 Uhr: Entwarnung: Die Sprengstoffexperten werden in diesen Minuten abgezogen, es hat sich nicht um eine Bombe gehandelt. Das Schließfach sei leer gewesen, teilt Polizeisprecher Schlemmer mit. Warum der Suchhund namens "Gino" trotzdem angeschlagen hat, sei noch nicht bekannt. Weitere Informationen zu dem Einsatz will die Polizei am Freitag bekannt geben.

Erst am Mittag hat eine Bombendrohung in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse für Aufregung gesorgt. Nach mehreren Stunden war die Absperrung des Hugenottenplatzes aufgehoben worden. Ein verdächtiger Gegenstand war als harmlos eingestuft worden.
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