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Nürnberg
Corona

Ausgangsbeschränkung in Kraft: So leer ist Frankens größte Stadt am Samstag

Normalerweise drängen sich gerade am Wochenende am Hauptmarkt in Nürnberg und in der beliebten Einkaufsstraße Karolinenstraße die Menschen. Anders am Samstag (21.03.2020). Es sieht ganz danach aus, als ob sich die Nürnberger an die Ausgangsbeschränkungen halten.
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Die sonst am Wochenende gut besuchte Nürnberger Innenstadt, hier die Einkaufstraße Karolinenstraße mit der Lorenzkirche, blieb am Samstagmittag  so gut wie leer. Zur Eindämmung des Coronavirus gelten in ganz Bayern seit 21. März weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur noch mit triftigen Gründen erlaubt. Fotos: Daniel Karmann/dpa
Die sonst am Wochenende gut besuchte Nürnberger Innenstadt, hier die Einkaufstraße Karolinenstraße mit der Lorenzkirche, blieb am Samstagmittag so gut wie leer. Zur Eindämmung des Coronavirus gelten in ganz Bayern seit 21. März weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur noch mit triftigen Gründen erlaubt. Fotos: Daniel Karmann/dpa
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In der größten Stadt Frankens werden die Ausgangsbeschränkungen infolge der Coronavirus-Verbreitung ernst genommen. Diesen Eindruck vermitteln jedenfalls Fotos der Deutschen Presse-Agentur (dpa) die gegen Samstagmittag in Nürnberg aufgenommen wurden. Hauptmarkt und Karolinenstraße waren leer gefegt, zwei Tauben waren die einzigen Schaulustigen vor der Lorenzkirche.

Es scheint so, als ob die am Samstag in Kraft getreten Regelungen, die Ministerpräsident Markus Söder am Vortag verkündet hatte, in Nürnberg Wirkung zeigen.

Aufruf der Polizei: "Abstand ist Anstand"

Abstand halten und Kontakt vermeiden, heißt es angesichts der Corona-Pandemie - das gilt auch für die Polizei. "Abstand ist Anstand", schreibt das Polizeipräsidium Mittelfranken am Samstag auf Twitter.

Dadurch sollen die Beamten geschützt werden und weiterhin einsatzbereit bleiben. Deswegen würde man in Zukunft womöglich über die Außenlautsprecher kommunizieren und die Fenster oben lassen.

Laut Evangelischem Pressedienst (epd) haben sich die beiden großen Kirchen in Nürnberg für Sonntag (22.03.2020) zum gemeinsamen Glockenläuten um 10 Uhr verabredet. Unter ihrem derzeitigen Motto in Zeiten der Corona-Pandemie "Wir sind da - nur anders" soll das ökumenische Läuten um 10 Uhr beginnen, teilte das evangelische Dekanat Nürnberg mit. Man wolle zu der Zeit, zu der normalerweise die Glocken die Menschen in den Gottesdienst rufen würden, ein Zeichen setzen, hieß es.

So wüssten die Menschen in Nürnberg zwar, "dass kein Gottesdienst stattfindet, wir aber - jeder und jede zu Hause - miteinander und füreinander beten", sagte Stadtdekan Jürgen Körnlein.

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