Nürnberg
Fahndung

Angebliches Opfer gesteht: Raub in Nürnberg/Gostenhof war erfunden

Ein Mann soll Mitte Januar in Nürnberg/Gostenhof ausgeraubt worden sein. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf und kam zu dem Schluss: Der Raub hat nie stattgefunden, die Tat war frei erfunden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bei Ermittlungen zu einem Raub in Nürnberg fand die Polizei heraus, dass das vermeintliche Opfer die Tat frei erfunden hat. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa
Bei Ermittlungen zu einem Raub in Nürnberg fand die Polizei heraus, dass das vermeintliche Opfer die Tat frei erfunden hat. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

Nach einem angeblichen Raub im Nürnberger Stadtteil Gostenhof ermittelt die Polizei nun gegen das vermeintliche Opfer. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann den Raub am 15. Januar frei erfunden hat.

Mann denkt sich Raub mit zwei Tätern aus

Der Mann hatte erzählt, dass er an diesem Tag zu Fuß in den Feuerweg einbog. Plötzlich sei er von einem Unbekannten festgehalten worden. Ein weiterer Unbekannter habe ihm sein Geld aus der Jackentasche gezogen. Anschließend seien die beiden Täter vermutlich in Richtung Plärrer geflüchtet.

Die beiden angeblichen Täter konnte der Mann gut beschreiben. Er schätzte ihr Alter auf 20 bis 25 Jahre und auch ihre Kleidung schien er sich gut eingeprägt zu haben.

Geständnis: Raub war vorgetäuscht

Die Polizei ermittelte und fand dann heraus, dass der Raub vorgetäuscht war. Der Mann legte ein Geständnis ab. Den Raub habe er aus persönlichen Gründen erfunden. Die Kriminalbeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens eines Raubes gegen den vermeintlichen Geschädigten ein.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.