Nürnberg
Tarifverhandlungen

"Vernichtungswettbewerb" - Beschäftigten im Nürnberger Einzelhandel streiken erneut

Am Freitagmorgen streiken Beschäftigte im Nürnberger Einzelhandel. Sie fordern mehr Gehalt sowie einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag.
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Beschäftigte im Nürnberger Einzelhandel streiken am Freitag (16. Juni). Sie fordern einen Euro mehr pro Stunde und einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag. Symbolbild: Peter Förster/ dpa
Beschäftigte im Nürnberger Einzelhandel streiken am Freitag (16. Juni). Sie fordern einen Euro mehr pro Stunde und einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag. Symbolbild: Peter Förster/ dpa
Mit einem Streik haben Beschäftigte im Nürnberger Einzelhandel am Freitagfrüh (16. Juni) ihrer Forderung nach mehr Gehalt und einem allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag Nachdruck verliehen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte dazu neben Mitarbeitern einer Lebensmittelkette auch Beschäftigte mehrerer Bekleidungsgeschäfte in der Stadt zu dem Ausstand aufgerufen.

Die Beschäftigten fordern einen Euro mehr pro Stunde und monatlich 100 Euro mehr für Auszubildende. Außerdem sollten die Tarifverträge im bayerischen Einzelhandel für allgemeinverbindlich erklärt werden. Nur so könne verhindert werden, dass einzelne Unternehmen sich mit Niedriglöhnen im "Vernichtungswettbewerb" des Handels Vorteile verschafften, betonte die Gewerkschaft in einer Mitteilung.

In dem seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt war es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Streiks gekommen.
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