Nürnberg
Wahl

Ulrich Maly neuer Präsident des Deutschen Städtetages

Der SPD-Politiker Ulrich Maly (52) ist neuer Präsident des Deutschen Städtetages. Der Nürnberger Oberbürgermeister wurde am Donnerstag in Frankfurt zum Nachfolger seines Parteifreundes Christian Ude (65) aus München gewählt.
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Ulrich Maly (SPD), Oberbürgermeister von Nürnberg und neuer Präsident des Deutschen Städtetags, spricht am 25.04.2013 nach seiner Wahl auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags in Frankfurt am Main (Hessen) zu den Delegierten. Foto: Arne Dedert/dpa
Ulrich Maly (SPD), Oberbürgermeister von Nürnberg und neuer Präsident des Deutschen Städtetags, spricht am 25.04.2013 nach seiner Wahl auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags in Frankfurt am Main (Hessen) zu den Delegierten. Foto: Arne Dedert/dpa
Zur stellvertretenden Präsidentin wählten die Delegierten der Hauptversammlung die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU). Zur Ehrenpräsidentin des Städtetages wählten die Delegierten die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Roth war die erste Frau, die den Spitzenverband der deutschen Städte mehrere Jahre lang führte.
Maly, der Mitglied im Präsidium der bayerischen SPD ist, bekleidet seit Mai 2002 das Amt des Verwaltungschefs in Nürnberg. Bei seiner Wiederwahl 2008 erzielte der promovierte Sozialwissenschaftler 64,3 Prozent der Wählerstimmen. Er setzt auf Bürgernähe und hat mehrere Projekte zur besseren Integration von Migranten angestoßen.
Christian Ude, der bei der Landtagswahl im September Ministerpräsident in Bayern werden will, gehört seit 1996 dem Präsidium des Städtetages an.
Zwei Mal war er Präsident des Interessenverbandes: von 2005 bis 2009 und von 2011 bis 2013.
Der 1945 wiedergegründete Deutsche Städtetag ist der Spitzenverband der kreisfreien sowie der meisten kreisangehörigen Städte. In dem größten kommunalen Spitzenverband haben sich rund 3.400 Städte und Gemeinden mit mehr als 51 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Zur alle zwei Jahre stattfindenden Hauptversammlung kamen bis zu 800 Delegierte zusammen. dpa

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